Nutzer von WhatsApp machen sich im Internet aktuell Sorgen. Der Grund: ein erneuter vermeintlicher Hacker-Angriff. Offenbar bedroht ein „Horror“-Kontakt ihren Handyspeicher. In den weitergeleiteten Nachrichten heißt es, dass der Kontakt „Tobias Mathis“ einen Virus verbreite, der die gesamte Festplatte zerstöre. Darüber berichtet unter anderem die Technikseite netzwelt.de.

Tobias Mathis: So sieht der Kettenbrief aus

Der als Kettenbrief getarnte Computervirus „Tobias Mathis“ sieht laut hna.de wie folgt aus:

„DRINGEND!!!! Sag bitte allen Leuten in deiner WhatsUp-Liste, dass sie den Kontakt "Tobias Mathis" nicht annehmen sollen! Das ist ein Virus (über WhatsUp) der die ganze Festplatte zerstört und sich die Daten runter zieht. Wenn ihn einer deiner Kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die Liste frisst! Wenn dich die Nummer 01719626509 anruft, nimm ja nicht ab! Ist ein Hacker und es werden auch all deine Kontakte betroffen sein! Es ist heute morgen auch von EUROP1 und SAT1 bestätigt worden! Weiterleiten!!“

Dem Kettenbrief zufolge sollen die Empfänger die Nachricht also an ihre Freundesliste schicken. Sonst könnte es zu einem Datendiebstahl von den Smartphones durch einen Hacker .

Kettenbrief-Hacker ist nicht neu

Das Prinzip des Kettenbriefs ist nicht neu. Einen ähnlichen Fall hatte es bereits im Mai 2017 gegeben, selbst am Wortlaut habe sich rein gar nichts geändert, berichtet die österreichische Technikseite mimikama.at.

Weiter heißt es: „Er deckt sich mit den Versionen vieler anderer Namen, die seither aufgetaucht waren. Denn der Kettenbrief kursiert in der ein oder anderen Form nämlich bereits seit 2011 auf Facebook. Hier heißt es: Nimm die Freundschaftsanfrage nicht an!“

Auf hna.de wollen die Autoren beruhigen, denn technisch gesehen sei es „nicht möglich gehackt zu werden, wenn man einen Kontakt im Telefonbuch seines Smartphones abspeichert“. Dafür müsste man einen Datensatz oder Kontakt, den man erhält, auch öffnen.