Wetter in Deutschland
: Deutscher Wetterdienst veröffentlicht die Juli-Bilanz

Regenschirm statt Sommerfeeling – diesen Eindruck haben viele Menschen vom Juli. Am Mittwoch legt der Wetterdienst seine Daten vor.
Von
dpa
Offenbach
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Regnerisch wars im Juli.

Christoph Reichwein/dpa
  • Juli in Deutschland war regnerisch und nasser als üblich, besonders im Nordosten und Teilen Bayerns.
  • Trotz des Regens lag die Durchschnittstemperatur über dem langjährigen Juli-Mittel von 1961–1990.
  • Die Höchsttemperatur des Jahres: 39,3 Grad am 2. Juli in Andernach, Rheinland-Pfalz.
  • Juni war hingegen zu trocken, zu warm und außergewöhnlich sonnig.
  • Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht die Juli-Bilanz mit genauen Daten am Mittwoch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie war das Wetter im Juli? Der Deutsche Wetterdienst legt an diesem Mittwoch seine Bilanz für diesen Monat vor. „Was wir schon vorab sagen können: Es war deutlich zu nass“, sagt Meteorologe Andreas Walter. „Vor allem im Nordosten und in Teilen Bayerns hatten wir viel Niederschlag und Starkregen.“ Und – so Walter: „Auch wenn es den meisten wahrscheinlich nicht so vorkommt, es war im Schnitt deutlich zu warm.“ Die Vergleiche beziehen sich auf die langjährigen Juli-Mittel der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Genaue Werte gibt der DWD im Laufe des Tages bekannt.

Juni zu trocken.

Der meteorologische Sommer fing in diesem Jahr eigentlich mit viel Sonne an. Denn der Juni in Deutschland war zu trocken, zu warm und überdurchschnittlich sonnig. Und der wechselhafte und nasse Juli begann dann mit einer Hitzewelle. So wurde am 2. Juli in Andernach in Rheinland-Pfalz mit 39,3 Grad die bisherige Höchsttemperatur des Jahres gemessen.