Wetter in BW
: Sommerliche Hitze hält an – Bis zu 35 Grad am Dienstag

Besonders im Süden droht eine sehr hohe UV-Belastung. Aber die Nächte sind noch kühl und bringen Entspannung.
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dpa
Offenbach
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Sommerliches Wetter - Bayern: 24.05.2026, Bayern, Schwangau: Ausflügler genießen den Sonnenschein auf einem Steg am Forggensee. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ausflügler genießen den Sonnenschein auf einem Steg.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Frühsommer bringt Hitze: bis zu 35 Grad am Dienstag im Südwesten Deutschlands möglich.
  • Pfingstsonntag und -montag meist sonnig und trocken, im Südwesten bis 34 Grad.
  • Norden und Mitte teils dunstig, an der See und im Nordosten 19 bis 25 Grad.
  • Dienstag: Norden mit Wolkenfeldern und vereinzelt Schauern, sonst sehr sonnig.
  • UV-Belastung im Süden sehr hoch – UV-Index oft 8, in Allgäu und Alpen teils 9.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Frühsommer läuft auf Hochtouren. Spitzenwerte bis zu 35 Grad sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes am Dienstag der letzten Maiwoche im Südwesten Deutschlands möglich. Am 1. Juni beginnt meteorologisch der Sommer.

An der See und im Nordosten etwas kühler

Der Pfingstmontag bringt bei reichlich Sonne und nur lockeren Wolken Temperaturen zwischen 28 und 33 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Nordost, stellenweise mit böigen Auffrischungen. Die Nacht zum Dienstag bleibt größtenteils klar, die Temperaturen sinken auf 9 bis 16 Grad.

Der Dienstag soll sogar noch heißer werden: Bei meist wolkenlosem Himmel und nur einzelnen Quellwolken über dem Bergland steigen die Temperaturen auf 29 bis 35 Grad. Der Wind weht weiterhin schwach aus Nord bis Nordost. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es bei 10 bis 19 Grad überwiegend wolkenlos.

Auch der Mittwoch selbst bleibt sommerlich heiß. Zeitweise ziehen dünne Schleierwolken durch, über dem Bergland bildet sich Quellbewölkung. Die Höchstwerte liegen bei 28 Grad Richtung Frankenhöhe im Norden und bis zu 33 Grad im Bereich Südbaden. Der Wind kommt schwach aus Nordost.

Noch keine Hitzewarnung

„Für eine Hitzewarnung reicht dies aber noch nicht“, erklärt der Meteorologe Lars Kirchhübel von der Wettervorhersagezentrale des DWD. „Besonders die Nächte kommen noch kühl daher und sorgen für ausreichend Entspannung.“ Zudem seien auch die Gebäude bislang nicht entsprechend aufgeheizt. „Dennoch ist vor allem in der Mittagshitze für Kranke und empfindliche Personen schon Vorsicht geboten.“

Ende Mai habe die Sonne etwa die gleiche Strahlkraft wie Ende Juli, erklärte er. Dabei könne auch eine beachtliche Menge an UV-Strahlung in den bodennahen Luftschichten ankommen, erklärte er. Am Montag und Dienstag werde entsprechend der teils wolkenlosen Bedingungen und der Sonnenkraft etwa südlich von Eifel, Westerwald, Rhön und Erzgebirge bei einem UV-Index von häufig 8 schon recht verbreitet eine sehr hohe gesundheitliche Gefährdung erwartet.

UV-Index von 9 im Allgäu und den Alpen möglich

Im Allgäu sowie allgemein auf den Alpenhöhen werde teilweise sogar ein Index von 9 erreicht, warnte der Meteorologe. Moderater werde der UV-Index mit einem Wert von 4 und 5, was einer mittleren Gefährdung entspreche, im Norden, wo zeitweise Wolken die Sonne ausbremsten.