Wetter in Baden-Württemberg
: Hier kann es heute schneien

Laut aktueller Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes könnte es in einigen Regionen heute nochmal schneien.
Von
Lukas Böhl
Ulm
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Wetter in Baden-Württemberg: 19.02.2026, Baden-Württemberg, Ellwangen: Schneebedeckt sind die Bäume in einem Wald bei Ellwangen. (Aufnahme mit einer Drohne) Foto: Marius Bulling/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Im Schwarzwald kann es noch einmal weiß werden.

Marius Bulling/dpa

In Baden-Württemberg steht am Mittwoch ein deutlicher Wetterwechsel an. Eine markante Kaltfront zieht im Tagesverlauf von Nordwest nach Südost über das Land hinweg. Dahinter strömt spürbar kältere Luft polaren Ursprungs ein. Die Folge ist unbeständiges Wetter mit Regen, Wind und später auch Schnee.

Bereits am Vormittag nimmt die Bewölkung rasch zu, aus Nordwesten setzt verbreitet Regen ein. Im weiteren Verlauf bleibt es wechselhaft, mit Schauern und einzelnen Gewittern.

Starker Wind und teils schwere Sturmböen

Parallel zur Kaltfront verstärkt sich der Wind deutlich. Vor allem am Vormittag treten verbreitet stürmische Böen auf. In höheren Lagen ab etwa 700 Metern sind Sturmböen wahrscheinlich, im Schwarzwald sind in exponierten Bereichen sogar orkanartige Böen möglich. Erst am Nachmittag lässt der Wind langsam nach, bleibt aber weiterhin spürbar.

Regen geht in Schnee über

Im Laufe des Nachmittags sinkt die Schneefallgrenze kontinuierlich. Zunächst fällt der Niederschlag überwiegend als Regen, doch mit der einströmenden Kaltluft geht dieser zunehmend in Schnee über. Besonders betroffen sind die höheren Lagen.

Ab den Abendstunden kann es oberhalb von etwa 800 bis 1000 Metern zu Neuschnee kommen. Erwartet werden dort wenige Zentimeter, wobei die Mengen durch die schauerartige Niederschlagsverteilung regional stark schwanken können. Besonders im Schwarzwald sind winterliche Bedingungen wahrscheinlich.

Auch im höheren Flachland kann es zeitweise zu Schneeregen oder kurzen Schneeschauern kommen.

Gewitter und Graupel möglich

Am Nachmittag und bis in den Abend hinein sind vor allem nördlich der Donau einzelne kräftige Gewitter möglich. Diese können von Sturmböen und Graupelschauern begleitet werden. Insgesamt bleibt das Wetter damit unbeständig und teils turbulent.

Glättegefahr in der Nacht

In der Nacht zum Donnerstag bleibt es überwiegend stark bewölkt, dazu fällt weiterhin leichter Niederschlag. Dieser kann bis in tiefere Lagen als Schneeregen oder Schnee auftreten. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen plus zwei und minus drei Grad.

Vor allem im Bergland, aber auch lokal in tieferen Regionen, besteht dadurch Glättegefahr. Zusätzlich bleibt es in höheren Lagen weiterhin windig.

Blick auf die nächsten Tage

Auch am Donnerstag setzt sich das wechselhafte und kühle Wetter fort. Es bleibt meist stark bewölkt, dazu treten verbreitet Schauer auf, die teilweise bis in tiefe Lagen als Schnee fallen können. Die Temperaturen erreichen nur noch Werte zwischen etwa ein und neun Grad.

Zum Freitag hin beruhigt sich die Lage etwas. Dann zeigt sich neben Wolken auch zeitweise die Sonne, und es bleibt überwiegend trocken. Die Temperaturen bleiben jedoch auf niedrigem Niveau.

Am Wochenende wird es erneut unbeständiger. Von Nordwesten zieht wieder Regen auf, im Bergland fällt weiterhin Schnee. In den Nächten muss dabei weiterhin mit Frost und örtlicher Glätte gerechnet werden.