Westerwald-Mörder ist tot: Leiche gefunden – Es ist der Dreifachmörder von Weitefeld

Die im Westerwald gefundende Leiche ist die des Dreifach-Mörders.
Thomas Frey/dpa- Im Westerwald wurde die Leiche des seit April gesuchten Dreifachmörders entdeckt.
- DNA-Analyse bestätigte Identität des 61-jährigen Tatverdächtigen aus Rheinland-Pfalz.
- Todesursache bleibt unklar – stark verwester Zustand erschwert Ermittlungen.
- Tatwaffe, eine Schusswaffe, wurde nahe der Fundstelle gefunden.
- Opfer: Ehepaar und 16-jähriger Sohn – Verbrechen mit Schuss- und Stichwaffen verübt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei der am Dienstag, 5. August 2025, im Westerwald in Rheinland-Pfalz gefundenen Leiche handelt es sich um den seit vier Monaten gesuchten mutmaßlichen Dreifachmörder von Weitefeld.
DNA-Analyse bestätigt Verdacht
Eine DNA-Vergleichsanalyse bestätigte die Identität, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Koblenz am Donnerstag mitteilten. Der Mann soll im April eine dreiköpfige Familie in ihrem Haus in Weitefeld ermordet haben und wurde seither mit großem Aufwand gesucht.
Todesursache lässt sich nicht mehr feststellen
Wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten, konnte aufgrund des fortgeschrittenen Verwesungszustands weder die Todesursache noch der genaue Todeszeitpunkt festgestellt werden. Ob der 61-jährige Tatverdächtige an Verletzungen starb, die er sich möglicherweise bei der Tat selbst zugezogen hatte, oder ob eine andere Ursache zum Tod führte, bleibt unklar.
Die Leiche von einem Bürger entdeckt
Der Leichnam wurde in der Nähe eines Baches entdeckt – ein Gebiet, das während der großangelegten Suche nach dem Tatverdächtigen teilweise überflutet und versumpft war, wie die Ermittler mitteilten. Nur unweit der Fundstelle stießen die Einsatzkräfte zudem auf eine Schusswaffe, bei der es sich möglicherweise um die Tatwaffe handelt.
Ehepaar und 16-jähriger Sohn getötet
Am 6. April waren in einem Haus in Weitefeld ein Ehepaar und dessen 16-jähriger Sohn getötet wurden. Die Polizei fahndete anschließend nach dem 61-Jährigen Verdächtigen aus einem Nachbarort, der nach der Tat „nachweislich verletzt“ in die waldreiche Gegend um Weitefeld geflüchtet war, wo sich seine Spur verlor.
Mörder verwendete Schuss- und Stichwaffen
Die Leichen der Familienmitglieder hatten alle in einem Raum gelegen. Das Verbrechen war mit Schuss- und Stichwaffen verübt worden. Der 44-jährigen Mutter gelang es nach der Tat noch, die Polizei zu verständigen. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte starb aber auch sie. Der Verdächtige wurde seither mit einem internationalen Haftbefehl wegen mehrfachen Mordes gesucht.
