Weihnachtsbäume: Kaufen, lagern, aufbauen – was sollte man beachten?

Was sollte ich beim Weihnachtsbaum beachten?
Collage: Mascha Brichta, Pia Bayer und Marijan Murat (alle dpa)- Nordmanntannen, Blaufichten, Nobilistannen und Kiefern sind typische Weihnachtsbäume.
- Frische Bäume erkennt man an hellen Stämmen und Nadeln, die nicht trocken pieksen.
- Lagerung bei 10–15 Grad, im Dunkeln und mit Stamm im Wasser verlängert die Frische.
- Weihnachtsbäume sollten abseits von Heizung und Sonne stehen, um nicht auszutrocknen.
- Den Stamm erst kurz vor dem Aufstellen ansägen, um die Wasseraufnahme zu erleichtern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tradition hat schon Weltkriege überstanden. Auch dass sich immer mehr Deutsche von den christlichen Kirchen abwenden, scheint ihr nicht zu schaden. Seit Jahrhunderten stellen sich viele Menschen hierzulande einen Weihnachtsbaum ins Wohnzimmer. Manche kaufen ihn so früh wie möglich, während andere kurz vor Heiligabend gestresst auf die Suche gehen. Warum Experten dazu raten, den Weihnachtsbaum nicht zu früh zu kaufen, erfahren Sie in diesem Artikel. Dazu geben wir ein paar Tipps, wie Sie eine geeignete Tanne erkennen und was Sie vor und nach dem Aufstellen beachten sollten.
Welche Tannen eignen sich als Weihnachtsbaum?
Typischerweise werden Nordmanntannen und Blaufichten als Weihnachtsbäume angeboten, manchmal auch Nobilistannen und Kiefern. Die Bäume duften unterschiedlich. Bei allen Tannen sollten Sie darauf achten, ob sie abgeknickte Äste haben oder anderweitig beschädigt sind. Unebenheiten gehören freilich zu jedem Naturprodukt. Sie dürfen jedoch von einem Händler verlangen, dass er Ihnen unbeschädigte Ware anbietet. Im besten Fall sind die Tannen noch „frisch“. Das erkennen Sie besonders gut an zwei Merkmalen:
- Wenn die Nadelspitzen schon bei leichter Berührung pieksen, ist der Baum schon trocken.
- Das Stammende, an dem der Baum geschlagen wurde, verfärbt sich mit der Zeit. Ist das Holz hell, liegt der Baum noch nicht lange. Ist es grau, wurde der Baum schon vor längerer Zeit geschlagen. Gleiches gilt für die Nadeln.
Wie sollte man den Weihnachtsbaum am besten lagern?
Jede Tanne muss sich akklimatisieren. Also sollten Sie den Baum, nachdem Sie ihn bei einem Straßenhändler gekauft haben, nicht sofort bei Raumtemperatur lagern. Experten empfehlen eine Temperatur von 10 bis 15 Grad. Deshalb empfiehlt sich ein dunkler Keller, zumal der Weihnachtsbaum vor Wind und Sonnenlicht geschützt werden sollte.
Händler legen die Tannen in der Regel in ein Netz, damit man ihn gut transportieren kann. Liegt er zusätzlich in einem Plastiksack, sollten Sie diesen zu Hause umgehend entfernen, damit der Baum atmen kann.
Der Baum bleibt länger frisch, wenn sein Stamm im Wasser steht. Es empfiehlt sich, ihn – schon bevor man ihn im Wohnzimmer aufstellt – in einen mit Wasser gefüllten Ständer zu stecken. Das Wasser darf allerdings nicht einfrieren.
Wo sollte der Weihnachtsbaum am besten stehen?
Da, wo er gut aussieht und keinen Platz wegnimmt – das dürfte vielen als erste Antwort einfallen. In vielen Haushalten ist das Wohnzimmer dafür geeignet. Man sollte jedoch noch ein paar andere Hinweise beachten, damit der Weihnachtsbaum möglichst lange frisch bleibt:
- Der Baumstamm sollte immer im Wasser stehen, damit er nicht austrocknet.
- Der Weihnachtsbaum sollte nicht an der Heizung stehen und nicht ständig der Sonne ausgesetzt sein – das würde ebenfalls bewirken, dass er schneller austrocknet.
- Bevor Sie ihn aufstellen, sollten Sie den Stamm nicht unten anspitzen – auch wenn er dann besser in den Ständer passt. Denn dann kann der Baum weniger Wasser aufnehmen. Wenn Sie ihn dennoch ansägen müssen, dann am besten erst unmittelbar bevor Sie ihn aufstellen.
- Wenn die geschlagene Tanne schon länger draußen lag, schneiden Sie am besten eine dünne Scheibe des Stamms ab, damit sich die Kapillaren wieder öffnen, um Wasser aufzunehmen.

