Weihnachten in Frankreich: So feiern die Franzosen das Weihnachtsfest

Frankreich ist zwar das direkte Nachbarland Deutschlands, dennoch haben die Franzosen ihre ganz eigenen Traditionen und Bräuche. Welche sind das und wie feiern sie das Weihnachtsfest?
Michel Euler/dpa- Weihnachten in Frankreich: 24. und 25. Dezember sind die wichtigsten Tage.
- Traditionelles Essen: 7 Gänge mit Austern, Lachs, Truthahn oder Ente, Käseplatte und „bûche de Noël“.
- Besondere Bräuche: „Petit Papa Noël“ singen, 13 Weihnachtsdesserts in der Provence.
- Weihnachtszeit endet am 6. Januar mit „Galette des Rois“.
- Dekoration: Stechpalmenzweige als Symbole des Erfolgs.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Weihnachtszeit hat einen besonderen Zauber inne, der vor allem in den Ländern, in denen das Fest der Liebe gefeiert wird, zu spüren ist. Welche Bräuche unser Nachbar Frankreich hat, haben wir in diesem Artikel für euch zusammengefasst:
- Wann wird in Frankreich Weihnachten gefeiert?
- Wie wird gefeiert?
- Was wird gegessen?
- Welche Traditionen und Bräuche gibt es?
Wann wird in Frankreich Weihnachten gefeiert?
In Frankreich gibt es kein zwei Weihnachtsfeiertage, wie wir sie in Deutschland gewohnt sind. Für die Franzosen ist nur der 24. und 25. Dezember wichtig.
Weihnachten in Frankreich - Wie wird gefeiert?
24. Dezember - le réveillon de Noël
Der 24. Dezember gilt als regulärer Arbeitstag und ist daher kein Feiertag. Beim Weihnachtsessen wird lange und viel gegessen und muss meist um 22 Uhr, für die Mitternachtsmesse unterbrochen werden. Anschließend wird die Nachspeise gegessen.
25. Dezember - Weihnachtsbrunch mit der Familie
In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember kam der Père Noël (deutsch: Weihnachtsmann) durch den Kamin und legte alle Geschenke unter den Weihnachtsbaum (sapin de Noël). Am Morgen des 25. Dezembers heißt es dann für alle Präsente auspacken. Mittlerweile wurde die Bescherung in einigen Haushalten auf den Heiligabend verlegt. Anschließend versammelt sich die ganze Familie zu einem großen Weihnachtsbrunch.
6. Januar - Das Ende der Weihnachtszeit
Die offizielle Weihnachtszeit endet mit dem Dreikönigsfest am 6. Januar. Traditionell gibt es den „Galette des Rois“ (deutsch: Königskuchen).
Weihnachten in Frankreich - Was wird gegessen?
Es gibt mehrere Gerichte, die typisch für ein traditionelles französisches Weihnachtsessen (le réveillon de Noël) sind. Es wird am 24. Dezember in Kreise der Familie serviert. Es handelt sich um insgesamt sieben Gänge mit verschiedenen Vorspeisen wie zum Beispiel Austern, Lachs oder Maronen. Zu den typischen Vorspeisen gehört unter anderem die Stopfleber (foie gras) auf Gewürzbrot (pain d´épices).
Eine klassische Hauptspeise ist meist ein Fleischgericht mit einer Beilage. Oft wird ein mit Kastanien gefüllter Truthahn, Kapaun mit Pflaumenfüllung oder eine Ente mit Orangensauce (Ente à l´Orange) serviert. Nach der Hauptspeise, die je nach Region variiert, kommt eine Käseplatte auf den Tisch. Als Nachspeise gibt es den „bûche de Noël“, also den Weihnachtskuchen. Er wird entweder aus „Galette feuilletée“ (deutsch: Blätterteig) oder „Galette provençale“ (deutsch: Hefeteig) gebacken.
Weihnachten in Frankreich - Welche Traditionen und Bräuche gibt es?
Auch Frankreich hat weihnachtliche Traditionen und Bräuche, die fest in der Kultur etabliert sind.
- Zu den klassischen Weihnachtsfilmen, die jährlich traditionell geschaut werden gehören: Sissi oder Louis de Funès.
- Die Räumlichkeiten werden mit Stechpalmenzweigen geschmückt, die als Symbol des Erfolges gesehen werden
- Die Familie singt am 24. Dezember um 24 Uhr das Lied „Petit Papa Noël“, für den Weihnachtsmann (Pèpe Noël), damit dieser die Geschenke in die Schuhe und unter den Baum steckt.
- In der Provence werden 13 Weihnachtsdesserts serviert. Wenn man jedes davon probiert, soll es Glück bringen
- Im „Galette des Rois“ (Königskuchen) wird eine kleine Porzellanfigur eingebacken. Derjenige, der sie findet, ist an diesem Tag König.
