Eine besondere Form der Kutteln gibt es im oberschwäbischen Riedlingen: Dort trifft man sich jeden Fasnachtsdienstag mit prominenten Gästen im Rathaussaal zum Froschkuttelessen. Der Name Froschkutteln ist der Legende nach entstanden, da Riedlingen als Storchenstadt gilt und zu den Leibspeisen des Federviehs Frösche zählen. Dazu passend soll der Ursprung der althergebrachten Veranstaltung im ehemaligen örtlichen Gasthaus Storchen liegen.

Aber: Das Gericht besteht nicht aus Froschinnereien, sondern aus einer Mischung aus Rinderpansen, Rinderherz, Rinderleber und Rindernieren.

Somit ähnelt es stark dem traditionellen schwäbischen Rezept für Saure Kutteln. Dabei handelt es sich um ein Innereien-Gericht, das hauptsächlich aus Rinderpansen, Essig und verschiedenen Gewürzen besteht.

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