Warnstreik im ÖPNV: Wie lange streiken Busse und U-Bahnen?

Streiks im ÖPNV. Viele Busse bleiben stehen.
Thomas Frey/dpaDer bundesweite Warnstreik im kommunalen öffentlichen Nahverkehr dauert heute, Montag den 2. Februar 2026, genau 24 Stunden. Von den frühen Morgenstunden bis in die Nacht zum Dienstag.
Dauer des heutigen Streiks
Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Ausstand aufgerufen, der in den meisten Regionen gegen 3 oder 4 Uhr morgens begann und bis etwa Mitternacht oder in die frühen Morgenstunden des 3. Februar andauern soll. In vielen Städten sind dadurch Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen der kommunalen Verkehrsbetriebe vollständig oder weitgehend eingestellt. Der Streik endet planmäßig zum Dienstagmorgen, sodass ab dann der reguläre Betrieb schrittweise wieder aufgenommen werden sollte, abhängig von den lokalen Gegebenheiten.
Keine unmittelbaren Folgestreiks angekündigt
Für die kommenden Tage hat Verdi derzeit keine weiteren bundesweiten Streiks im kommunalen Nahverkehr angekündigt. Der heutige Warnstreik dient primär als Druckmittel in den laufenden Tarifverhandlungen und soll die Arbeitgeber zum Einlenken bewegen. Sollten die Gespräche ergebnislos bleiben, könnten nach Gewerkschaftsangaben zukünftige Maßnahmen folgen, doch konkrete Termine oder Dauern wurden bisher nicht kommuniziert.
Regionale Variationen
Die genaue Streikdauer kann je nach Bundesland und Verkehrsunternehmen variieren. In Niedersachsen gilt aufgrund einer Friedenspflicht gar kein Streik, während in Metropolen wie München, Berlin oder Hamburg der Ausstand die volle 24-Stunden-Dauer umfasst. Verkehrsverbünde wie der VBB in Berlin-Brandenburg oder der MVV in München raten Fahrgästen, ab Dienstag früh die Betriebslage zu prüfen, da Nachwirkungen wie Verspätungen möglich sind.
Während der heutige Streik zeitlich begrenzt ist, bleibt die Tarifrunde offen und könnte weitere Unterbrechungen nach sich ziehen. Fahrgäste sollten aktuelle Meldungen von Verdi, den Verkehrsunternehmen oder Apps wie der DB Navigator konsultieren, um Überraschungen zu vermeiden.
