Wann ist Warntag 2026
: Datum, Uhrzeit & Ablauf

Am 10. September 2026 ist wieder Bundesweiter Warntag. Wann die Warnung startet, welche Geräte Alarm schlagen und wie der Ablauf aussieht, erfahren Sie hier.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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04.09.2025, Brandenburg, Petersdorf: Eine Sirene ist über den Hausdächern in einem Ort zu sehen (Luftaufnahme mit einer Drohne). Wenn das Smartphone am 11.09.2025 um 11 Uhr plötzlich laut klingelt und in der Ferne die Sirenen heulen, müssen die Menschen in Deutschland nicht erschrecken: Es besteht keine Gefahr, sondern es ist wieder bundesweiter Warntag. Ziel des Warntages, welcher seit 2020 in ganz Deutschland durchgeführt wird, ist unter anderem die technische Erprobung der Informationswege. Des Weiteren soll die Bevölkerung auf die Warnmittel und für Ernstfälle sensibilisiert werden. Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Warntag 2026: Datum, Uhrzeit und Ablauf im Überblick. Erfahren Sie, wann die Probewarnung startet, welche Warnsysteme genutzt werden und wann die Entwarnung erfolgt.

dpa

Der bundesweite Warntag 2026 findet am Donnerstag, 10. September 2026, statt. Um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung ausgelöst, gegen 11:45 Uhr folgt die Entwarnung. Insgesamt dauert der Probealarm damit rund 45 Minuten. Bund, Länder und teilnehmende Kommunen testen an diesem Tag wieder gemeinsam die Warnsysteme in Deutschland. Dazu gehören unter anderem Smartphones, Warn-Apps, Radio, Fernsehen, digitale Anzeigetafeln und Sirenen.

Wichtig: Es besteht keine Gefahr. Der Warntag ist ein angekündigter Test der Warninfrastruktur.

Wann ist der bundesweite Warntag 2026?

Der Warntag findet am Donnerstag, 10. September 2026, statt. Die wichtigsten Daten sind:

  • Datum: 10. September 2026
  • Probewarnung: ab 11:00 Uhr
  • Entwarnung: gegen 11:45 Uhr
  • Dauer: rund 45 Minuten
  • Ort: bundesweit

Der Bundesweite Warntag wird in der Regel jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September durchgeführt.

Was passiert am Warntag 2026?

Ab 11 Uhr verschickt der Bund eine Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS). Von dort wird die Meldung an verschiedene Warnkanäle weitergeleitet. Dazu zählen unter anderem:

  • Cell Broadcast auf Smartphones
  • Warn-Apps wie NINA
  • Radio und Fernsehen
  • Internetseiten und Social Media
  • digitale Anzeigetafeln
  • Sirenen und Lautsprecherwagen

Die Meldungen können je nach Warnkanal leicht zeitversetzt eintreffen. Gegen 11:45 Uhr erfolgt anschließend die Entwarnung.

Warum klingelt das Handy am Warntag?

Viele Menschen erhalten die Probewarnung über Cell Broadcast direkt auf ihrem Smartphone. Dafür ist grundsätzlich keine zusätzliche Warn-App nötig. Zusätzlich können Warnungen über Apps wie NINA erscheinen. Ob eine Meldung empfangen wird, hängt unter anderem vom Gerät, dem Betriebssystem und den Einstellungen ab.

Heulen überall die Sirenen?

Nein. Die Teilnahme der Kommunen am Bundesweiten Warntag ist freiwillig. Deshalb werden nicht in jeder Stadt oder Gemeinde Sirenen oder Lautsprecherwagen eingesetzt. Welche Warnmittel vor Ort getestet werden, hängt von der vorhandenen Infrastruktur ab.

Warum gibt es den Bundesweiten Warntag?

Der Warntag verfolgt zwei zentrale Ziele: Zum einen sollen die technischen Warnsysteme getestet und mögliche Schwachstellen erkannt werden. Zum anderen soll die Bevölkerung mit Warnmeldungen und Warnwegen vertraut werden. Wer die Abläufe kennt, kann im Ernstfall schneller und sicherer reagieren.

Wer organisiert den Warntag?

Der Bundesweite Warntag wird gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen vorbereitet. Auf Bundesebene ist vor allem das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zuständig. In den Ländern und Kommunen beteiligen sich die jeweiligen Innen- und Katastrophenschutzbehörden.

Warntag 2026: Das Wichtigste zusammengefasst

Der Bundesweite Warntag 2026 findet am 10. September statt. Um 11 Uhr beginnt die Probewarnung, gegen 11:45 Uhr folgt die Entwarnung. Getestet werden unter anderem Smartphones, Warn-Apps, Radio, Fernsehen und, je nach Kommune, Sirenen. Ziel ist es, die Warnsysteme zu überprüfen und die Bevölkerung besser auf einen möglichen Ernstfall vorzubereiten.