Hitzewelle in Deutschland: Aktuelle Karte zeigt die Waldbrandgefahr in den einzelnen Bundesländern

Blick auf ein Warnschild für die Waldbrandgefahrenstufen im Nationalpark Harz.
Matthias Bein/dpaMit der Hitzewelle in dieser Woche steigt auch die Waldbrandgefahr in Deutschland. Dabei unterscheidet sich die Trockenheit in den Waldflächen der einzelnen Bundesländer durchaus. Einen Blick in die Entwicklung lässt sich unter anderem am Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ablesen.
Was ist der Waldbrandgefahrenindex?
Der Waldbrandgefahrenindex (abgekürzt: WBI) beschreibt das meteorologische Potenzial für die Gefährdung durch Waldbrand. Er zeigt die Waldbrandgefahr in 5 Gefahrenstufen an: 1= sehr geringe Gefahr bis 5 = sehr hohe Gefahr. Der WBI dient laut dem Deutschen Wetterdienst den für die Waldbrandvorsorge verantwortlichen Landesbehörden zur Einschätzung der Waldbrandgefahr und zur Herausgabe von Warnungen.

So entwickelt sich die Waldbrandgefahr in den einzelnen Bundesländern in dieser Woche. Die Karten zeigen die einzelnen Gefahrenstufen für Dienstag (vcon links) bis Donnerstag (14. August).
DWDWo ist die Waldbrandgefahr aktuell am höchsten?
Laut der aktuellen Karte des DWD ist derzeit die Waldbrandgefahr im Osten Deutschlands besonders hoch. Im Fokus steht dabei das Land Brandenburg. Besonders im Südwesten Brandenburgs herrscht aktuell hohe Waldbrandgefahr. Auch in Barnim und im Märkisch-Oderland ist die Gefahr hoch, informiert das Umweltministerium. In den übrigen sieben Landkreisen wird eine mittlere Gefahr für Waldbrände ausgewiesen. Hier soll auch im Laufe der Woche die Waldbrandgefahr noch weiter steigen. „Der kleinste Funke kann eine Katastrophe auslösen“, heißt es dazu vom zuständigen Brandenburger Umweltministerium.
Temperaturen steigen bis auf 38 Grad
Deutschland stehen extrem hohe Temperaturen bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet zur Wochenmitte mit dem Höhepunkt der Hitzewelle und schwülheißen 31 bis 38 Grad. Parallel zur Hitzebelastung steigt die Unwettergefahr.
Dazu scheint am Mittwoch fast im ganzen Land ausgiebig die Sonne. Nur im Norden und Nordwesten sowie im Bergland zeigen sich im Tagesverlauf einzelne Quellwolken. In den ostbayerischen Mittelgebirgen und direkt an den Alpen steigt am Nachmittag und Abend die Gefahr kräftiger Gewitter.
