Waldbrand in Südtirol: Hubschrauber bringen Menschen in Sicherheit und löschen Feuer

Eine mächtige Qualmwolke steht wegen eines großen Waldbrands über dem Sonnenberg im Südtiroler Vinschgau.
LPA/Landesfeuerwehrverband/APA/dpa- Waldbrand im Vinschgau, Südtirol, seit 06.03.2025.
- Hunderte Feuerwehrleute und Hubschrauber im Einsatz.
- Rund 60 Menschen wurden aus St. Martin am Kofel evakuiert.
- Elf Verletzte, vier davon im Krankenhaus.
- Ursache: Vermutlich brennendes Auto.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rauchwolken stehen über dem Sonnenberg im Südtiroler Vinschgau. Ein großer Waldbrand beschäftigt seit Donnerstagmittag (06.03.2025) die Menschen dort in der Region, vor allem die Feuerwehr. Nach Informationen des ORF sind hunderte Kräfte im Einsatz. Ihnen gelang es am Nachmittag nicht, den Brand, der oberhalb der Gemeinden Latsch und Kastelbell ausgebrochen war, unter Kontrolle zu bringen.
Im Laufe des Nachmittags wurden laut Feuerwehr rund 60 Menschen aus dem Weiler St. Martin am Kofel in Sicherheit gebracht. Da die Zufahrtsstraße zu ihrem Ort direkt vom Brand betroffen gewesen sei, hätten die Menschen per Hubschrauber ins Tal gebracht werden müssen. Am Abend meldete die Feuerwehr, neun Menschen seien verletzt worden, vier von ihnen müssten im Krankenhaus behandelt werden. Einige hätten eine Rauchgasvergiftung erlitten. Mittlerweile gab die Provinzverwaltung die Zahl der Verletzten mit elf an.
Feuerwehr informiert auf Social Media
Der Landesfeuerwehrverband Südtirol postete auf Facebook aktuelle Updates zu den Löscharbeiten. Demnach sind seit den frühen Morgenstunden wieder mehrere Löschhubschrauber im Einsatz.
Schon gestern kämpften mehrere Hubschrauber aus der Luft gegen die Flammen, bis es zu dunkel wurde, um gefahrlos zu fliegen. In der trockenen Vegetation am Vinschger Sonnenberg breiteten sich die Flammen schnell aus. Anhaltender Wind erschwere zudem den Einsatz der Feuerwehr, hieß es.
Brennendes Auto soll die Ursache sein
Die Ursache für das Großfeuer sieht die Feuerwehr in einem brennenden Auto – Details sind aber noch unklar. Schon das erste Video der Feuerwehr am Donnerstagmittag hatte die Ausmaße des Brandes erahnen lassen.
Die Auswirkungen des Feuers sind auch auf der Nordflanke noch zu sehen – und zu riechen. Dort, auf österreichischer Seite, gingen laut ORF zahlreiche Notrufe bei den Behörden über Brandgeruch beziehungsweise über die Brandwolke ein. Die Tiroler Landeswarnzentrale verschickte daraufhin eine Push-Nachricht über ihr Warnsystem an Smartphones in den betroffenen Gebieten. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe hier aber nicht, hieß es zunächst.
Mit Material von dpa.
