Waldbrände in Griechenland
: Wenn der Wind so stark ist, das Löscheinsätze aus der Luft unmöglich sind

Die Ortschaft Porto Germeno ist besonders stark betroffen - hier sind viele Häuser zerstört. Der Wind weht so stark, dass Flugzeuge und Hubschrauber keine Löscheinsätze fliegen können.
Von
dpa
Athen
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Waldbrände in Griechenland: 01.08.2026, Griechenland, Porto Germeno: Feuerwehrleute sind bei einem Waldbrand in der Nähe von Porto Germeno nordwestlich von Athen, im Einsatz. Foto: Michael Varaklas/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Feuerwehrleute sind bei einem Waldbrand in der Nähe von Porto Germeno nordwestlich von Athen, im Einsatz.

Michael Varaklas/AP/dpa
  • Heftige Waldbrände treffen Porto Germeno nordwestlich von Athen besonders stark.
  • Bis zu 100 Häuser sollen in dem Küstenort verbrannt sein – Viehställe und Landgüter auch.
  • Starker Wind verhindert Löschflüge, der Einsatz konzentriert sich auf Bodentrupps.
  • Behörden warnen Evakuierte: nicht zurückkehren, Rauch und Wiederaufflammen drohen.
  • Gefährdetes Gebiet bleibt groß: etwa sechs mal sechs Kilometer, Feuer an drei Fronten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die aktuellen Waldbrände in Griechenland haben besonders die Ortschaft Porto Germeno rund 60 Kilometer westlich von Athen getroffen. In dem Küstenort im Nordosten des Golfs von Korinth sollen bis zu 100 Häuser verbrannt sein, sagte der Vizebürgermeister der umliegenden Gemeinde Mandra dem Nachrichtensender Ertnews. „Aufgrund der starken Winde können derzeit überhaupt keine Löschflugzeuge eingesetzt werden. Wir hoffen, dass der Wind nachlässt. Es gibt keine andere Möglichkeit.“

Er warnte die Bewohner der evakuierten Ortschaften, noch nicht zurückzukehren. „Es gibt zu viel Rauch. Ich bitte die Bürger, unnötige Wege zu vermeiden, die Gefahr eines Wiederaufflammens ist groß. Menschenleben haben Vorrang“, appellierte er. Das gefährdete und teils brennende Gebiet ist Satellitenbildern zufolge immer noch rund sechs mal sechs Kilometer groß.

„Es ist ein schwieriger Tag für den Katastrophenschutz und die Feuerwehr, da wir uns in der höchsten Waldbrandwarnstufe (Kategorie 5) befinden“, sagte ein Feuerwehrsprecher gegenüber dem Sender. Häuser, Viehställe und Landgüter seien zerstört worden. In Porto Germenos wüte das Feuer an drei Fronten.