US-Wahl
: Trump liegt vorne, Jubel in Russland: „Halleluja“

Trump hat sich bereits zum Wahlsieger erklärt. Wie reagieren russische Offizielle auf den Ausgang der Wahlen in den USA?
Von
David Hahn
Berlin
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Donald Trump und Wladimir Putin beim G20-Gipfel in Hamburg

Donald Trump und Wladimir Putin beim G20-Gipfel in Hamburg.

Evan Vucci/AP/dpa
  • Trump erklärt sich zum Wahlsieger der US-Wahlen 2024; Moskau jubelt.
  • Russland begrüßt Trumps Sieg; Sprecherin Sacharowa zitiert Psalm 30,5: „Freude kommt am Morgen“.
  • Medwedew nennt Ukrainer „Abschaum“ und betont Trumps Sparsamkeit.
  • Trump will Ukraine-Krieg schnell beenden; Russland hofft auf weniger Unterstützung für Kiew.
  • Moskau bevorzugt traditionell die Republikaner.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In den Vereinigten Staaten ist ein neuer Präsident gewählt worden. Prognosen zufolge kann Trump mit einem deutlichen Wahlsieg rechnen und damit nach 2016 ein zweites Mal ins Weiße Haus einziehen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur am 6. November 2024. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als zweieinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen die russische Invasion. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, den Krieg innerhalb kürzester Zeit zu beenden. Wie wird in Russland auf das sich abzeichnende Wahlergebnis reagiert?

Sprecherin des russischen Außenministeriums: „Die Freude kommt am Morgen“

Aus Russland kommen nach der US-Wahl erste Reaktionen der Freude über einen sich abzeichnenden Sieg von Ex-Präsident Donald Trump. „Halleluja“, schrieb die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in ihrem Telegram-Kanal. Wörtlich teilte sie mit: „Kamala Harris hatte Recht, als sie Psalm 30,5 zitierte: ‚Das Weinen bleibt in der Nacht, aber die Freude kommt am Morgen‘. Halleluja, würde ich für mich hinzufügen.“ Gewinner sei derjenige, der sein Land liebe, meinte sie mit Blick auf Trumps Wahlspruch „Make America Great Again“ (auf Deutsch: Mach Amerika wieder groß). Traditionell steht der Machtapparat in Moskau den Republikanern offener gegenüber als den Demokraten in den USA.

Putin zum Ausang der US-Wahl:

Der russische Präsident Wladimir Putin ließ laut dpa ankündigen, dass er Trump nicht gratulieren wolle. Zur Begründung verwies Kreml-Sprecher Dmitri Peskow darauf, dass die USA Russland als „unfreundliches Land“ betrachteten. Putin werde den neuen US-Präsidenten an seinen „konkreten Maßnahmen“ messen.

Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew: „Abschaum in Kiew“

Dmitri Medwedew teilte wörtlich auf Telegram mit: „Vor ein paar Tagen habe ich auf Telegram über den starken parteiübergreifenden Anti-Russland-Konsens auf dem Capitol Hill geschrieben. Diese Einschätzungen sind fair, auch angesichts der „Elefanten im Raum“-Mehrheit im Senat. Aber Trump hat eine Eigenschaft, die für uns nützlich ist: Als Geschäftsmann bis in die Knochen ist er absolut abgeneigt, Geld für verschiedene Günstlinge und Gefolgsleute auszugeben - für schwachsinnige Verbündete, für schlechte Wohltätigkeitsprojekte und für gefräßige internationale Organisationen. Die giftige Bandera Ukraine liegt auf der gleichen Linie. Die Frage ist, wie viel Trump gezwungen sein wird, für den Krieg zu zahlen. Er ist hartnäckig, aber das System ist stärker. So oder so, heute wird der grüne Abschaum in Kiew bis zu den Ohren im weißen Pulver begraben....“