Wacken Open Air 2026: Heavy-Metal-Festival senkt Bierpreis um 70 Cent pro Liter

Noch mher Grund zu feiern für die Metal-Fans: Zum Jubiläum kostet das Bier auf dem Wacken in diesm Jahr weniger!
Axel Heimken/dpa- Wacken senkt den Bierpreis: Ein Liter kostet dieses Jahr 13,80 Euro statt 14,50.
- Anlass ist die 35. Ausgabe des Festivals – die Gründer „geben einen aus“.
- W:O:A findet vom 29. Juli bis 1. August statt und zählt zu den größten Metal-Festivals.
- Erwartet werden rund 85.000 Fans; zugesagt haben u. a. Judas Priest, Def Leppard und Powerwolf.
- Metal Battle 2026: Bands aus 54 Ländern bewerben sich, Chovu aus Kenia steht im Afrika-Finale.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Bierpreis auf dem Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken soll günstiger werden. Wie bereits mehrere Medien berichten, soll der Preis für einen Liter Bier in diesem Jahr um 70 Cent auf 13,80 Euro fallen. Grund dafür sei die 35. Ausgabe des Open-Air-Festivals.
„Das Jubiläum steht an“, sagte Wacken-Gründer Thomas Jensen der „Bild“. „Dafür möchten Holger und ich noch mal einen ausgeben, wie sich das bei uns auf dem Dorf so gehört – Party on.“ Das erste Heavy-Metal-Festival in Wacken fand 1990 statt.
Das größte Heavy-Metal-Festival der Welt
Das Wacken Open Air (W:O:A) vom 29. Juli bis 1. August gilt als eines der größten Heavy-Metal-Festivals weltweit. Für diesen Sommer haben unter anderem die folgenden Bands zugesagt:
- Judas Priest,
- Def Leppard,
- Powerwolf,
- Hämatom,
- In Flames,
- Saxon,
- Heavysaurus,
- Uli Jon Roth,
- Arch Enemy,
- Yngwie Malmsteen
- und Rose Tattoo.
Zu dem Festival in Wacken mit seinen insgesamt acht Bühnen werden jährlich rund 85.000 Fans erwartet.
Metal-Bands aus 54 Ländern bewerben sich für Wacken
Die Black-Metal-Band „Chovu“ aus Kenia hat sich für dieses Jahr das Ziel gesetzt, beim „Wacken Open Air“ aufzutreten. Seit 2004 gibt es einen weltweiten Wettbewerb, in dem sich Bands für einen Slot auf dem Kult-Metal-Festival auf dem schleswig-holsteinischen Land bewerben können. Bands aus 54 Ländern können 2026 am sogenannten Metal Battle teilnehmen. Der Chovu-Sänger Preston Samanda schätzt an Wacken, wie viel Aufwand die Organisatoren in die Präsentation der besten Metal-Band stecken, wenn diese dort auf der Bühne steht. Mit dem Wettbewerb öffne das Wacken-Festival auch für afrikanische Bands wie Chovu neue Räume, sagt der 29-Jährige.

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist die Band Chovu beim Wacken Showcase aufgetreten.
Birte Mensing/epdWenig Unterstützung für Metal-Bands in Kenia
Weil sich in Kenia nur eine Band beworben hat, ist Chovu direkt qualifiziert für das Afrika-Finale in Südafrika im Juni. Amos Kiptoon von der Rock Society of Kenya organisiert seit 2023 den Wacken-Auswahl-Wettbewerb in Kenia. „Diese Art von Wettbewerb aus Deutschland bietet diesen Bands wirklich gute Möglichkeiten, ihren Bekanntheitsgrad über die Region hinaus zu steigern“, sagt er. Und das sei wichtig, denn Metal-Musiker bekämen nicht viel Unterstützung von der lokalen Unterhaltungsindustrie. „Die sieht diese Musik leider eher negativ. Sie meidet sie. Veranstaltungsorte sind nicht wirklich aufgeschlossen.“
Die Reisekosten zum Afrika-Finale in Südafrika und – falls sie dort gewinnen – zum großen Finale in Deutschland müssen die Bands selbst tragen. Wenn sie Glück haben, gibt es Unterstützung von der Wacken-Stiftung. Wer das Finale in Deutschland gewinnt, bekommt einen Slot beim Wacken Open Air, Equipment und ein Preisgeld von 5000 Euro. Vor zehn Jahren gelang das der südafrikanischen Band „The Zombies ate my girlfriend“. Nicht in Wacken, aber in Süddeutschland und der Schweiz sollte Chovu vergangenes Jahr schon spielen, aber die Visaanträge für Deutschland wurden abgelehnt.
