Vorwürfe gegen Christian Ulmen
: „Ich kann nicht mehr“ – Neues Statement von Collien Fernandes

Die Schauspielerin hat sich mit einem Posting zu den Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erneut zu Wort gemeldet.
Von
jco/swp
Berlin
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Collien Fernandes

Schauspielerin Collien Fernandes äußert sich in einem Instagram-Posting erneut zu den Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann.

Daniel Bockwoldt/dpa
  • Collien Fernandes meldet sich erneut auf Instagram zu Vorwürfen gegen Christian Ulmen.
  • Sie klagt über massiven Presseandrang und unbeantwortbare Fragebögen.
  • Fernandes fordert, Fragen an „den Täter“ zu richten, sonst entstünden „Verschwörungstheorien“.
  • Sie bezieht sich auf ein Geständnis, von dem der „Spiegel“ berichtet hatte.
  • Ulmens Anwalt kündigt rechtliche Schritte an – es gilt die Unschuldsvermutung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Ich verfluche die Presse dafür, dass ich im 5-Minuten-Takt 30-seitige Fragebögen bekomme, die ich bitte schnellstmöglich beantworten möge. ICH KOMME NICHT MEHR HINTERHER! ICH KANN NICHT MEHR! ICH HABE AUCH NOCH ANDERE DINGE ZU TUN!“, schreibt die 44-Jährige in dem Posting, das sie am Donnerstagnachmittag bei Instagram veröffentlichte.

Wenn sie nicht alles sofort beantworte, würden „Verschwörungstheorien“ gestrickt, beklagt Fernandes und fordert, doch lieber „dem Täter“ Fragen zu stellen.

In dem Posting geht Fernandes auch noch einmal auf die Vorwürfe gegen Christian Ulmen wegen angeblicher virtueller sexueller Übergriffe ein. Sie schreibt detailliert über das Geständnis, das Ulmen ihr im Dezember 2024 gemacht haben soll und über das der „Spiegel“ in seiner Titelgeschichte berichtet hatte.

Christian Ulmens Anwalt hat rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung angekündigt, bei der es sich „in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung“ handle. Zudem würden „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“, wie es in einem veröffentlichten Informationsschreiben heißt. Eine Anfrage unserer Redaktion zu den erhobenen Vorwürfen ließ die Kanzlei unbeantwortet. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Der Fall hatte große Solidaritätsbekundungen mit Fernandes und eine Debatte um die Rechtslage bei digitaler sexueller Gewalt ausgelöst.