Vorwahl +31: Abzocke aus den Niederlanden – So schützt man sich vor Betrug!

Was sollte bei verdächtigen Anrufen beachtet werden?
Christin Klose/dpa-mag/dpa- Vermehrte Betrugsanrufe aus den Niederlanden mit Vorwahl +31.
- Bundesnetzagentur warnt auch vor Anrufen aus Indien (+91), Iran (+98) und Mexiko (+52).
- Vorsicht bei unbekannten Anrufen, keine persönlichen Daten teilen.
- Rückrufe vermeiden, um Kosten zu verhindern.
- Verdächtige Nummern über Smartphone oder Router blockieren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Aktuell kommt es zu einer Welle von Betrugsanrufen aus den Niederlanden mit der Vorwahl +31. Es können aber auch eine Reihe weiterer Nummern unerwünschten Folgen nach sich ziehen. Wie reagiert man am besten auf derartige Anrufe?
Vorwahl 0031: Anrufe aus den Niederlanden können teuer werden
Bei Anrufen mit der Vorwahl +31, bzw. 0031 ist derzeit Vorsicht geboten. Mitunter kann es vorkommen, dass die Betrüger auch mehrmals hintereinander anrufen und Dringlichkeit vorzutäuschen. Die Bundesnetzagentur warnt aktuell zudem vor Anrufen mit indischer (+91), iranischer (+98) und mexikanischer (+52) Vorwahl. Überwiegend sollen die Anrufe dabei über WhatsApp erfolgen. Unterschieden werden kann bei den Betrugsmaschen maßgeblich zwischen Spam-Anrufen und Ping-Anrufen.
Bei Spam-Anrufen versuchen zum Beispiel Mitarbeitende eines „Call-Centers“ an persönliche Daten der Angerufenen zu kommen. Auch sollte vermieden werden bei derartigen Anrufen „Ja“ zu sagen, da dies von Betrügern aufgenommen und missbräuchlich für Vertragsabschlüsse zusammengeschnitten werden kann. Zwar ist diese Methode nicht rechtmäßig, VerbraucherInnen können jedoch daraufhin plötzlich Rechnungen erhalten, obwohl sie nichts bestellt haben. Wichtig: Diese muss man laut Verbraucherzentrale aber nicht bezahlen, wenn man dem Vertrag nicht bewusst zugestimmt hat! Bei Ping-Anrufen geht es darum, Angerufene zum Rückruf zu verleiten. Dann kann es teuer werden, weil es sich um kostenpflichtige Rufnummern handelt. Meist werden diese Anrufe durch Computer automatisiert durchgeführt. Am anderen Ende der Leitung ertönt unter Umständen ein Bot, eine Bandansage oder auch gar nichts.
Vorwahl +31: So schützt man sich vor Betrügern
Die Bundesnetzagentur rät folgende Maßnahmen zu ergreifen:
- Unbekannte Nummern sollten nicht zurückgerufen werden, da ein Rückruf erhebliche Kosten verursachen könne. Die Betrüger würden darauf spekulieren, dass Verbraucher aus Neugier zurückrufen.
- Zudem solle man bei zustande gekommenen Gesprächen keine persönlichen Daten wie Namen, Adressen oder Bankverbindungen mitteilen, da jede Information von Betrügern für weitere kriminelle Aktivitäten genutzt werden könne. Auch sollte kein „Ja“ gesagt werden.
- Um sich vor weiteren Anrufen zu schützen, kann man unerwünschte Nummern direkt über den Router oder das Smartphone blockieren. Viele moderne Smartphones bieten integrierte Funktionen zur Anrufblockierung.
- Falls die Anrufe gehäuft auftreten würden, besteht zudem die Möglichkeit, bestimmte Rufnummernbereiche durch den Telefonanbieter kostenlos sperren zu lassen. Die Bundesnetzagentur betreibt zudem ein Online-Formular, das hier zu finden ist. Dort sollten betrügerische Nummern gemeldet werden.
