Vorfall in Rumänien: Mit Tempo 176 aus Sorge um den Kuchen – Polizei stoppt Raserin

In Rumänien ist eine Autofahrerin mit zu hohem Tempo gestoppt worden. (Symboldbild)
Vadim Ghirda/AP/dpa- Rumänische Polizei stoppt Fahrerin mit 176 km/h auf schmaler Landstraße bei Constanta.
- Begründung der Frau: Im Ofen backt ein „Cozonac“, der sonst verbrennen könnte.
- Polizei spricht von „Grenzen der Physik“ und einem versuchten „kulinarischen Drama“.
- Strafe: über 1.800 Lei Bußgeld und vier Monate Führerscheinentzug.
- Orthodoxes Osterfest ist an diesem Wochenende – „Cozonac“ ist traditioneller Hefekuchen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kurz vor dem orthodoxen Osterfest hat eine Frau in Rumänien ihr zu schnelles Fahren mit einem Osterkuchen im Backofen begründet. Mit Tempo 176 auf einer schmalen Landstraße im Südosten des Landes war sie laut Polizei viel zu schnell. Sie sei gestoppt worden und habe den Polizisten gesagt, sie müsse sich beeilen, weil sonst der Kuchen im Ofen verbrennen würde.
Die Fahrerin habe mit dieser Geschwindigkeit „die Grenzen der Physik ausgetestet“ und versucht, das mit einem „kulinarischen Drama“ zu rechtfertigen, teilte das zuständige Kreis-Polizeinspektorat Constanta bei Facebook mit. Es ging um den traditionellen Kuchen „Cozonac“, der in Rumänien an Ostern aufgetischt wird. Es ist ein Hefekuchen mit Rosinen oder Nüssen.
Ostern eine Woche später
Die mehrheitlich orthodoxen Christen in Rumänien feiern an diesem Wochenende Ostern, eine Woche nach den Katholiken und Protestanten.
Die Frau muss nun eine Geldbuße in Höhe von mehr als 1.800 Lei (umgerechnet rund 350 Euro) bezahlen. Dieser Betrag reiche für „20 fertig gebackene Cozonacs in Premium-Qualität“ aus, rechnete die Polizei vor. Ferner sei ihr für vier Monate der Führerschein entzogen worden, so dass sie nun „als Fußgängerin genug Zeit hat, alle Geheimnisse der Bäckerei zu erlernen“.
