Vorfall am Flughafen
: Nach Drohnenfund in Leipzig: Suche nach zweitem Gegenstand

Auf dem Flughafen Leipzig/Halle wurde eine mit Sprengstoff bestückte Drohne entdeckt. Der Vorfall beschäftigt die Ermittlungsbehörden weiterhin.
Von
red/dpa
Leipzig
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Nach dem nächtlichen Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle haben Spezialisten der Bundespolizei eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung entschärft.

Hendrik Schmidt/dpa
  • Am Flughafen Leipzig/Halle wurde eine Drohne mit Sprengvorrichtung entdeckt und entschärft.
  • Sie lag auf der Südpiste nahe einer ukrainischen Antonow AN-124 Condor.
  • Ermittlungen dauern an – nach einem zweiten unbekannten Gegenstand wird weiter gesucht.
  • Ein mutmaßlich zweites Flugobjekt kollidierte mit einem Frachtflugzeug, leichte Schäden in Hannover.
  • Innenminister sprachen von neuer Gefahrenqualität und einem hybriden Anschlagsszenario.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einen Tag nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle dauern die Ermittlungen an. Die Suche nach einem zweiten unbekannten Gegenstand soll in den Morgenstunden fortgesetzt werden, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) Sachsen.

Die Drohne mit der Sprengvorrichtung war in der Nacht zum Mittwoch auf der Start- und Landebahn „Südpiste“ am Flughafen Leipzig/Halle entdeckt worden. Sie befand sich nach Angaben aus Sicherheitskreisen nahe einer ukrainischen Transportmaschine vom Typ Antonow AN-124 Condor. Spezialisten der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung.

Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt sei mit einem Frachtflugzeug zusammengestoßen, nachdem das Flugzeug wegen der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchgestartet sei. Bei der Maschine seien nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt worden, hieß es. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) sagte, es werde noch nach Teilen einer möglichen zweiten Drohne gesucht.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte am Mittwochabend von einer „neuen Gefahrenqualität“ und einem „hybriden Anschlagsszenario“ gesprochen.