Vor Freude betrunken: Obdachloser erbt 42.000 Euro und lässt das Geld am Bahnhof liegen

Die Bundespolizei konnte den Mann ausfindig machen und ihm sein Geld zurückbringen.
Daniel Karmann/dpa- Ein 50-jähriger Obdachloser erbte 42.000 Euro und ließ das Geld betrunken am Bahnhof liegen.
- Mitarbeiter der Deutschen Bahn fanden das Geld und riefen die Polizei.
- Die Polizei erinnerte sich an einen Betrunkenen und brachte ihm das Geld zurück.
- Der Mann hatte sich über das Erbe so gefreut, dass er sich ein Fahrrad kaufte und trank.
- Er bedankte sich zitternd und aufgeregt bei den Polizisten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Obdachloser hat kurz vor Weihnachten an einem Bahnhof in der Oberpfalz mehrere Zehntausend Euro in bar liegengelassen. Der 50-Jährige war durch einen Nachlass an das Geld gekommen und hatte sich vor Freude über sein neues Vermögen hemmungslos betrunken. Er ließ das Geld sowie sein neu gekauftes Fahrrad am Schwandorfer Bahnhof zurück.
Polizei findet 42.000 Euro in Stofftasche
Mitarbeiter der Deutschen Bahn fanden in der Nähe der Abstellgleise ein brandneues E-Bike, ein Handy, einen Koffer sowie eine Stofftasche, wie die Bundespolizei mitteilte. Vorsichtshalber sperrte die alarmierte Polizei den Bereich und untersuchte die Gegenstände. In der Tasche fanden sie dann die rund 42.000 Euro.
Beamte der Schwandorfer Polizei erinnerten sich an einen Betrunkenen, den sie am Vorabend wegen seiner Alkoholisierung in eine Obdachlosenunterkunft gebracht hatten. Da er als Besitzer infrage kam, holte eine Streife den 50-Jährigen ab. Und tatsächlich: Er stellte sich als rechtmäßiger Eigentümer heraus.
Geld geerbt und vergessen
Das Geld stamme aus einem Nachlass, erklärte er. Darüber habe er sich so sehr gefreut, dass er sich das Fahrrad gekauft und sich anschließend betrunken hatte. „Zitternd und in heller Aufregung“ habe er sich bei den Polizisten bedankt.
