Von Zug erfasst
: Vierjähriges Mädchen stirbt bei tragischem Unfall

Am Samstagabend (09.05.) verlor ein vierjähriges Kind durch einen Unfall mit einem Regionalexpress sein Leben.
Von
Yasmin Nalbantoglu
Sipplingen
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Regionalzug an Bahnübergang: ARCHIV - 03.05.2011, Brandenburg, Jacobsdorf: Ein Zug fährt an einem geschlossenem Bahnübergang vorbei.  (zu dpa: «Radfahrer an geschlossener Schranke von Zug erfasst») Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die geschlossene Bahnschranke konnte einen folgenschweren Unfall am Bodensee nicht verhindern: Ein Kleinkind wurde am Samstag (09.05.) in Sipplingen vom Zug erfasst. (Symbolbild)

Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
  • In Sipplingen starb am Samstagabend ein vierjähriges Mädchen nach einem Zugunfall.
  • Das Kind fuhr gegen 19.30 Uhr mit einem Laufrad über den Bahnübergang an der Seestraße.
  • Die Halbschranken waren geschlossen – ein Regionalexpress erfasste das Mädchen.
  • Trotz Gefahrenbremsung und Notarztversorgung erlag es in der Nacht seinen Verletzungen.
  • Polizei sucht Zeugen und ermittelt zum Unfallhergang, Fahrgäste blieben unverletzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem tragischen Unfall hat ein vierjähriges Kind am Samstagabend in Sipplingen am Bodensee sein Leben verloren. Wie das Polizeipräsidium Ravensburg in einer Pressemitteilung schreibt, ereignete sich der Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in der Ortsmitte. Kurz vor 19.30 Uhr sei das Mädchen mit einem Laufrad über den Bahnübergang an der Seestraße gefahren. Die Halbschranken am Bahnübergang seien geschlossen gewesen. Dabei wurde das Kind von einem Regionalexpress erfasst. Die im Zug eingeleitete Gefahrenbremsung konnte das Unglück leider nicht verhindern. Die Vierjährige erlitt durch den Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen. Wie die Polizei berichtet, wurde sie an der Unfallstelle notärztlich versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. In der Nacht erlag sie dort ihren schweren Verletzungen, so die Polizei.

Polizei sucht Zeugen

Im Einsatz waren die örtliche Feuerwehr, der Rettungsdienst, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn, die Bundespolizei und auch Betreuungskräfte des Sanitätsdienstes und der Psychosozialen Notfallversorgung. Diese kümmerten sich um die Angehörigen und Zeugen sowie die rund 65 Zugfahrgäste. Laut Polizei wurde keiner der Zugfahrgäste verletzt.

Die Verkehrspolizei Ravensburg ermittelt nun, um den genauen Unfallhergang aufzuklären. Die Beamten bitten Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0751/803-0 zu melden.