Von Wasser bis Rückzugsort: Wenn die Sonne wandert – was Haustiere bei Hitze Zuhause brauchen

Ein Vizsla liegt auf einem Sofa - bei Hitze gilt auch für Haustiere besonderer Vorsicht.
Monique Wüstenhagen/dpa/Symbolbild- Hitze daheim kann Haustiere gefährden – Überhitzung zeigt sich durch schnelle Atmung oder Apathie.
- Weitere Warnzeichen: Hecheln, Speichelfluss, Taumeln sowie Durchfall, Erbrechen und Schwäche.
- Sofort handeln: Tier an einen kühlen Ort bringen, kaltes Wasser geben, Tierarzt kontaktieren.
- Wohnräume kühlen und Schatten sichern, Käfige nie in praller Sonne oder hinter Fenstern platzieren.
- Zugang zu kühlen Räumen schaffen und mehrere Näpfe mit kühlem Wasser sowie Nassfutter bereitstellen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine schnelle Atmung, Taumeln oder Apathie - wenn Haustiere plötzlich solche Symptome zeigen, kann das ein Alarmzeichen für Überhitzung sein. Auch Durchfall, Erbrechen, Schwäche, Bewusstseinsstörungen sowie Hecheln oder Speichelfluss können darauf hindeuten, so der Tierschutzverein für Berlin.
Was ist dann zu tun?
Halter sollten in solchen Fällen sofort reagieren. Am besten bringt man sein Haustier so schnell wie möglich an einen kühlen Ort und gibt ihm kaltes Wasser. Anschließend sollte man umgehend einen Tierarzt kontaktieren beziehungsweise aufsuchen. Denn schnelles Handeln bei Hitze kann das Leben eines Haustiers retten.
Kühle Ruheplätze schaffen
Wenn Haustiere an warmen Sommertagen in der Wohnung allein bleiben, sollte Haltern dem Tierschutzverein zufolge klar sein: Wintergärten und geschlossene Räume können sich stark aufheizen - insbesondere in Dachgeschosswohnungen.
Käfige oder Gehege von Vögeln und Kleintieren dürfen niemals in der prallen Sonne stehen. Geschlossene Häuschen und Abdeckhauben aus Plastik ohne Belüftung können besonders gefährlich werden. Bei der Suche nach einem schattigen Plätzchen sollten Tierhalter bedenken, dass die Sonne im Laufe des Tages wandert - daher sollte man Gehege und Käfige auch nicht direkt hinter eine Fensterscheibe stellen.
Ausreichend Wassernäpfe aufstellen
Auch Katzen und Hunde brauchen bei Hitze Rückzugsorte Zuhause. Daher sollte man ihnen zu kühlen Räumen wie dem Bad, Flur oder Keller Zugang verschaffen.
Hilfreich sind zudem feuchte Tücher, flache Bademöglichkeiten oder kühle Fliesen. Um einer Überhitzung vorzubeugen, ist es außerdem wichtig, dass die Tiere mehrere Näpfe mit ausreichend kühlem Wasser zur Verfügung haben. Auch Nassfutter kann Hunde und Katzen zusätzlich bei der Flüssigkeitsaufnahme unterstützen.
