Südwesten / Rebecca Jacob  Uhr
Ein langes Wochenende zu Fronleichnam und das Ende der Pfingstferien stehen an - Autofahrer müssen sich auf volle Straßen einstellen. Auch auf der A8 rechnen Experten mit viel Stau.

Wenn es regnet, schüttet es und wenn es Stau gibt, dann gleich richtig: Wegen des langen Wochenendes aufgrund des Feiertags Fronleichnam in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, in Teilen Sachsens und Thüringens sowie im Saarland und dem Ende der Pfingstferien ist auf den Autobahnen einiges los. Der Rückreiseverkehr erreicht laut ADAC seinen Höhepunkt am Samstag (22. Juni).

Zum Ferienende sind Staus vorprogrammiert. So wird es im Auto trotz Stillstand nicht langweilig.

Im staugeplagten Südwesten musst du auf folgenden Strecken mit vollen Straßen rechnen:

  • A5: Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
  • A7: Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Hannover
  • A8: Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
  • A81: Singen – Stuttgart

In Baden-Württemberg steht die A8 zwischen Ulm und Stuttgart speziell im Stau-Fokus, insbesondere der Streckenabschnitt zwischen Ulm-West und Kirchheim/Teck.

Außerdem wird es im Großraum München Verkehrsbehinderungen geben: Der ADAC rechnet auf der A93, A95, A96 und der A99 mit langen Staus, nicht zuletzt wegen der Blockabfertigung: „Auf der Inntalautobahn A93 finden am Freitag Lkw-Blockabfertigungen statt, die sich auch auf den PKW-Verkehr auswirken.“

Wie umfahre ich die dicken Staus am langen Wochenende?

Das werde an diesem Wochenende sehr schwierig, sagt Julian Häußler vom ADAC Baden-Württemberg: „Abfahren von der Autobahn lohnt höchstens bei Vollsperrungen, denn die Landstraßen sind für diese Mengen Autos nicht ausgelegt. Meistens braucht man dann sogar noch länger.“

Man könne allerdings versuchen, einen günstigen Abfahrtszeitpunkt zu erwischen: „Am Donnerstag fahren wegen des Feiertags ja keine Lkws, das können Autofahrer ausnutzen“, rät Häußler. Auch am Freitagabend könnten die Straßen relativ frei sein. „Für die Rückreise braucht man aber einfach viel Geduld“, sagt der ADAC-Sprecher, „am besten genügend Getränke einpacken, besonders wenn man Kinder oder Tiere mit an Bord hat. Und ganz wichtig: Immer an die Rettungsgasse denken!“

Auf Autobahnen steht man schnell im Stau. Doch wie verhält man sich richtig und wie vergeht die Zeit schneller?

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