Verdacht auf Raub: Mann soll Mädchen für Lottoschein verletzt haben

Für einen Lottoschein soll ein Mann eine Zehnjährige angegangen haben. (Symbolbild)
Philipp von Ditfurth/dpa- Polizei ermittelt in Ebersberg: Verdacht auf Raub an einer Zehnjährigen.
- Ein Mann soll ihr einen Lottoschein entrissen haben – der Arm ist angebrochen.
- Unklar bleibt, ob er sich absichtlich auf das Kind warf oder das Gedränge schuld war.
- Hinweise gingen ein, doch die Identität des Verdächtigen ist weiterhin unbekannt.
- Die Lottoscheine wurden aus einem Heißluftballon über einer Wiese abgeworfen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Lotto ist ein Glücksspiel – bei einem Fall, in dem die bayerische Polizei ermittelt, kann man aber nur von Unglück sprechen: Ein Mann entreißt einer Zehnjährigen einen Lottoschein und bricht ihr dabei den Arm. Auch eine Woche später sucht die Polizei noch nach dem Verdächtigen. Es seien zwar mehrere Hinweise von Zeuginnen und Zeugen nach dem Vorfall im oberbayerischen Ebersberg eingegangen, teilte eine Polizeisprecherin mit. Wer der Mann sei, der das Mädchen angegangen haben soll, wisse man aber bisher nicht.
Nicht sicher geklärt sei auch, wie es zum angebrochenen Armknochen des Mädchens kam. Die Polizei prüfe, ob sich der Mann, wie zunächst mitgeteilt, tatsächlich mit Absicht auf das Kind geworfen hat. Möglich sei demnach auch, dass die Zehnjährige im Gedränge um die Lottoscheine verletzt worden sei. Der Verdacht auf Raub bestehe jedoch weiter.
Das Mädchen war am Freitag, 16. Oktober, in einer Gaststätte, als jemand aus einem Heißluftballon mehrere Lottoscheine über einer Wiese daneben abwarf. Mehrere Menschen rannten los, um einen Schein zu ergattern – darunter auch die Zehnjährige.
Auf den Arm des Mädchens geworfen
Als sie bereits einen in der Hand hielt, soll sich ein Mann auf ihren Arm geworfen und dem Kind den Schein entrissen haben. Danach ging er laut Polizei weg und ließ die Zehnjährige mit angebrochenem Arm zurück.