Vorwahlen USA 2024: Die Kandidaten der Republikaner im Überblick

USA, Keene: Nikki Haley, ehemalige UN-Botschafterin der USA und republikanische Bewerberin um die Präsidentschaftskandidatur. Wer sind die Kandidaten der Republikaner?
Robert F. Bukaty/dpaBis zur eigentlichen Präsidentschaftswahl 2024 dauert es noch eine Weile. Doch schon jetzt beginnen die Vorwahlen. Dabei geht es um die Frage, wer für die Republikaner ins Rennen um das Weiße Haus geht. Die Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahlen 2024 im Überblick.
Vorwahlen in den USA: Der Wahlkampf hat begonnen
Die Präsidentschaftswahlen in den USA finden am Dienstag, den 05. November 2024 statt. Doch schon vorher werden bei den Vorwahlen, den sogenannten Primaries, parteiintern die letztendlichen Kandidaten der jeweiligen Parteien festgelegt. Die Kandidaten befinden sich daher schon jetzt im Wahlkampf.
US-Wahl 2024: Das sind die Kandidaten der Republikaner

USA, Des Moines: Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, spricht bei einer Town-Hall-Veranstaltung des Fernsehsenders Fox News.
Carolyn Kaster/dpaDonald Trump (76), ehemaliger US-Präsident
Der ehemalige Präsident hat gute Aussichten, erneut die Nominierung der Republikaner für die Präsidentschaftswahl zu gewinnen. Zwar liegt Trump in den Umfragen mit aktuell über 60 Prozent weit vor seinen parteiinternen Konkurrenten. Doch ist unklar, welche Auswirkungen die juristischen Probleme des Rechtspopulisten auf seine Präsidentschaftsbewerbung haben könnten.
Donald Trump bleibt nach wie vor der beliebteste Politiker in der rechten Basis und genießt eine leidenschaftliche Verehrung von vielen seiner Anhänger.

USA, Rye: Nikki Haley, republikanische Präsidentschaftskandidatin, spricht bei einer Wahlkampfveranstaltung.
Robert F. Bukaty/dpaNikki Haley (51), ehem. Gouverneurin von South Carolina
Die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen betrachtet sich selbst als Vertreterin einer „neuen Generation“ politischer Führungspersonen. Die 51-jährige Tochter indischer Einwanderer stieg im Februar als erste prominente Herausforderin von Trump in das Präsidentschaftsrennen ein. Nikki Haley hatte in der Vergangenheit den Ex-Präsidenten, der sie 2017 zur UN-Botschafterin in New York ernannt hatte, offen kritisiert, meidet jedoch mittlerweile eine direkte Konfrontation.
Haley ist die einzige Frau im Feld der republikanischen Bewerber. Von 2011 bis 2017 war sie die erste Frau an der Spitze ihres Heimatbundesstaates South Carolina. Derzeit sehen Umfragen sie bei etwa vier Prozent.
Ausgestiegen: Vivek Ramaswamy (37), Unternehmer
Mit nur 37 Jahren ist der Pharmaunternehmer der jüngste Kandidat im Rennen um das Präsidentenamt und verfügt über ein geschätztes Vermögen von 600 Millionen Dollar, das ihm im Wahlkampf finanzielle Mittel bietet. Ramaswamy hat mehrere Biotech-Firmen gegründet, die sich auf die Entwicklung von Medikamenten konzentrieren, und in den letzten Jahren zunehmend Interesse an der Politik gezeigt. Als Sohn indischer Einwanderer hebt er sich – ähnlich wie DeSantis – durch seine Angriffe auf die „woke Linke“ hervor und strebt danach, einen „neuen amerikanischen Traum für die nächste Generation“ zu schaffen. Doch nach seinem vierten Platz bei der Vorwahl in Iowa ist Ramaswamy noch in der Nacht (Ortszeit) aus dem Rennen ausgestiegen und stellte sich hinter Trump.
Ausgestiegen: Ron DeSantis (44), Gouverneur von Florida
Der erzkonservative Gouverneur Floridas galt lange als einer der gefährlichsten innerparteilichen Rivalen von Trump. Der aufstrebende 44-jährige Republikaner-Star verfolgte in Florida einen stark rechtsgerichteten Kurs und präsentierte sich insbesondere als Kämpfer gegen die linksorientierte „woke“-Ideologie. Am 21. Januar stieg DeSantis aus dem Wahlkampf aus und zog seine Kandidatur zurück. Der rechte Hardliner sagte am Sonntag zwei Tage vor den Vorwahlen im Bundesstaat New Hampshire in einem Internetvideo, er sehe im parteiinternen Wettkampf „keinen klaren Weg zum Sieg“.
(mit Material von AFP und dpa)
