Wahlen in den USA: Die eindeutigsten US-Wahlergebnisse

Millionen Menschen wählen alle vier Jahre ihr Staatsoberhaupt. Welche Wahl war in der US-Geschichte die eindeutigste?
Michael Forster/dpa/ZUMA Wire- George Washington gewann 1789 und 1792 einstimmig (100%).
- James Monroe siegte 1820 mit 99,6% der Stimmen.
- Roosevelt gewann 1936 mit 98,5%, Reagan 1984 mit 97,6%.
- Nixon siegte 1972 mit 96,7%, Jefferson 1804 mit 92%.
- Lyndon Johnson errang 1964 90,3%.
- Letzte Wahl: 2020, Biden siegte mit 306 Stimmen gegen Trump.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Alle vier Jahre wird in den USA ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Die letzte Wahl fand 2020 zwischen Donald Trump und Joe Biden statt. Biden war mit 306 Wahlmännerstimmen vorne, während Trump 232 Stimmen auf seiner Seite hatte. Welcher der gewählten Präsidenten hatte das eindeutigste Ergebnis? Wir haben einige davon im Folgenden aufgelistet:
Die eindeutigsten US-Wahlergebnisse - George Washington
George Washington war der erste Präsident der Vereinigten Staaten Amerikas und wurde zweimal zum Staatsoberhaupt gewählt. Somit war er von 1789 bis 1797 der mächtigste Mann im Land. Da die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung zum Zeitpunkt seines Amtsantrittes erst 13 Jahre zurücklag, befand sich das Land im Aufbau und zählte 13 Bundesstaaten. Von insgesamt 69 Wahlmännerstimmen, konnte er im 1789 alle 69 für sich gewinnen. Auch im Jahr 1792 gab es eine einstimmige Wahl, bei der er 132 Stimmen erhielt.
James Monroe und eine Mehrheit von 99,6 Prozent
James Monroe war der 5. Präsident der Vereinigten Staaten und war von 1817 bis 1825 im Amt und wurde ebenso wie George Washington zweimal hintereinander gewählt. Bei der zweiten Wahl trat er gegen John Quincy Adams an und hatte eine Mehrheit von 99,6 Prozent. Er hatte somit 231 von 232 Wahlmännern auf seiner Seite.
Franklin Roosevelt und der Zweite Weltkrieg
Franklin Roosevelt war von 1933 bis 1945 der 32. US-Präsident und war insgesamt 13 Jahre im Amt. Bis heute ist er der einzige Mann, welcher dreimal gewählt wurde. Obwohl er schon zwei Amtszeiten hinter sich hatte, entschied er sich für dritte Kandidatur. Grund dafür sei laut Deutschlandfunk "Hitlers Expansionsdrang". Roosevelt hatte 1936 mehr als einen Kontrahenten. Darunter befanden sich Alfred Landon, William Lemke sowie Norman Thomas. Da William Lemke und Norman Thomas keine Wahlmännerstimme erhielten, war lediglich der Republikaner Alfred Landon eine Konkurrenz für den Demokraten. Er gewann die Wahl mit 98,5 Prozent, was 523 von 531 Wahlmännern entspricht. Somit hatte Landon 1,5 Prozent, also 8 Stimmen gewonnen.
Ronald Reagan - der 40. US-Präsident
Ronald Reagan hatte zweimal das Amt des Präsidenten inne. Er wurde 1981 zum 40. Präsidenten vereidigt und war bis 1989 an der Macht. Während seiner beiden Wahlkämpfe ging er mit großer Mehrheit aus dem Rennen. Im ersten Wahlkampf, 1980, trat er gegen James "Jimmy" Carter an und gewann mit 90,1 Prozent und insgesamt 489 von 534 Stimmen. 1984 trat er gegen Walter Mondale und gewann mit 97,6 Prozent und 525 von 538 Stimmen die Oberhand.
Richard Nixon -Sieg mit 96,7 Prozent
Richard Nixon gewann den Wahlkampf 1968 sowie 1972. Er war somit der 37. Präsident der Vereinigten Staaten und von 1969 bis 1974 im Amt. Im Jahre 1972 konnte er jeden Bundesstaat, außer Massachusetts und Washington D.C. abholen und gewann mit 96,7 Prozent gegen den Demokraten George McGovern und Liberalen John Hospers. Insgesamt bekam er 520 von 538 Stimmen, während McGovern 17 Stimmen und Hospers eine erhielt.
Thomas Jefferson - Der Hauptautor der Unabhängigkeitserklärung
Thomas Jefferson war der "principal author of the Declaration of Independence" (deutsch: Hauptautor der Unabhängigkeitserklärung) im Jahre 1776. Er war der 3. US-Präsident und regierte von 1801 bis 1809. Sein Gegner war der Föderalist Charles Pinckney. Jefferson gewann die Wahl von 1800 mit 92 Prozent und 162 von 176 Stimmen.
Die eindeutigsten US-Wahlergebnisse - Lyndon Johnson
Lyndon Johnson regierte das Land von 1963 bis 1969 und war der 36. US-Präsident. Er trat gegen den Republikaner Barry Goldwater an und gewann die Wahl mit 486 von 538 Stimmen, was 90,3 Prozent entspricht. Der Demokrat konnte alle Staaten bis auf Louisiana, Mississippi, Alabama, Georgia, South Carolina und Arizona für sich gewinnen.
Die eindeutigsten US-Wahlergebnisse - Alle Zahlen im Überblick
Um euch eine bessere Übersicht der Zahlen zu geben, haben wir sie nochmals für euch aufgelistet:
George Washington
- 1789: 69 von 69 Stimmen (100 Prozent)
- 1792: 132 von 132 Stimmen (100 Prozent)
James Monroe
- 1820: 231 von 232 Stimmen (99,6 Prozent)
Franklin Roosevelt
- 1936: 523 von 531 Stimmen (98,5 Prozent)
Ronald Reagan
- 1980: 489 von 538 Stimmen (90,9 Prozent)
- 1984: 525 von 538 Stimmen (97,6 Prozent)
Richard Nixon
- 1972: 520 von 538 Stimmen (96,7 Prozent)
Thomas Jefferson
- 1804: 162 von 178 Stimmen (92 Prozent)
Lyndon Johnson
- 486 von 538 Stimmen (90,3 Prozent)
In diesem Artikel verwenden wir zur Vereinfachung das generische Maskulinum. Es wird betont, dass wir niemanden aufgrund des Geschlechts, der Herkunft oder Identifizierung ausschließen und jeden miteinbeziehen.
Quellen:
uselectionatlas.org: United States Presidential Election Results
deutschlandfunk.de: Franklin D. Roosevelt wird zum dritten Mal Präsident
whitehouse.gov: Thomas Jefferson
