US-Wahl heute
: Erstes Ergebnis zur Präsidentschaftswahl in den USA

Das erste Ergebnis zur US-Präsidentschaftswahl ist schon da. In einem kleinen Ort dürfen die Menschen vor allen anderen wählen.
Von
Daniel Steiger
Dixville Notch
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Wahlen in den USA - Dixville Notch, New Hampshire

Das erste Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl: So haben die Menschen von Dixville Notch abgestimmt.

Charles Krupa/AP/dpa
  • Erstes Wahlergebnis der US-Wahl 2024: Kamala Harris und Donald Trump in Dixville Notch unentschieden.
  • Das Wahllokal öffnete um Mitternacht, Wahlbeteiligung betrug 100 Prozent bei sechs registrierten Wählern.
  • Seit 1960 dürfen kleine Gemeinden in New Hampshire schon um Mitternacht wählen.
  • Gesetz ermöglicht frühe Abstimmung für weniger als 100 Einwohner.
  • Historisch für Eisenbahnarbeiter, um vor Arbeit wählen zu können.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In den meisten Orten der USA hat der Wahltag noch nicht einmal begonnen, da steht schon das erste Ergebnis Präsidentschaftswahl fest. In einem winzigen Örtchen im US-Bundesstaat New Hampshire dürfen die Menschen nämlich schon vor allen anderen wählen.

Das erste Ergebnis der US-Wahl 2024

In dem Örtchen Dixville Notch im Bundesstaat New Hampshire erzielten die Demokratin Kamala Harris und ihr republikanischer Gegenkandidat Donald Trump mit 3 zu 3 Stimmen ein Unentschieden, wie dort kurz nach Mitternacht (Ortszeit) auf einer handbeschriebenen Tafel verkündet wurde. Die Wahlbeteiligung betrug 100 Prozent.

Das Wahllokal in Dixville Notch öffnet seit 1960 am Wahltag bereits um Mitternacht. Da es in dem Skiort nahe der Grenze zu Kanada nur sechs registrierte Wähler gibt, sind Stimmabgabe und Auszählung schnell abgewickelt. Bereits um kurz nach Mitternacht stand das Ergebnis fest. US-Fernsehsender übertrugen Abstimmung und Auszählung live. Bei der Wahl 2020 hatte hier US-Präsident Joe Biden ohne Gegenstimme gegen Trump gewonnen.

Warum darf in Dixville Notch so früh gewählt werden?

Dass so früh abgestimmt werden darf, ist einem Gesetz in New Hampshire zu verdanken. Es erlaubt Gemeinden mit weniger als 100 Einwohnern, sowohl bei den Vorwahlen als auch später bei der Präsidentenwahl schon um Mitternacht ihr Wahllokal zu öffnen. Historischer Hintergrund: Damit sollte Eisenbahnarbeitern ermöglicht werden, sich nach der Stimmabgabe schlafen zu legen und dann pünktlich zur Arbeit anzutreten.

Längst nicht immer spiegelten die Resultate aus den kleinen Orten, wer dann am Ende Präsident wurde. CNN-Kommentatoren werteten den Gleichstand als Zeichen dafür, wie eng das Rennen zwischen Harris und Trump ist.