Im Strafprozess um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs will das Landgericht am Freitagvormittag das Urteil sprechen. Vier Mitarbeitern von Baufirmen und den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB), die am Bau einer U-Bahn-Haltestelle beteiligt waren, wird unter anderem fahrlässige Tötung vorgeworfen. Laut Anklage haben Fehler bei den Bauarbeiten zu dem Unglück geführt, bei dem im Jahr 2009 zwei Anwohner ums Leben kamen. Der Staatsanwalt hat für drei Angeklagte Bewährungsstrafen bis zu einem Jahr gefordert, für eine Angeklagte plädierte er auf Freispruch. Die Verteidiger wollen für alle Angeklagten einen Freispruch erreichen.

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