Urlauber weiter von Verboten beeinträchtigt: Portugal verlängert Waldbrand-Alarmstufe

Feuerwehrleute sind bei schweren Waldbränden in Zentralportugal im Einsatz. (Symbolbild)
Sergio Azenha/dpaDas Auswärtige Amt aktualisierte heute auf seiner Webseite seine Reise- und Sicherheitshinweise zu Portugal. Die bestehende Waldbrand-Alarmstufe, die ursprünglich am 13. August 2025 enden sollte, wurde verlängert. Damit auch die einhergehenden Verbote, die auch deutsche Urlauber und Touristen beeinträchtigen könnten.
Auswärtiges Amt: Verlängerte Waldbrand-Alarmstufe in Portugal
Ursprünglich sollte die Waldbrand-Alarmstufe, die Portugal für das gesamte Festland ausgerufen hatte, am Mittwoch, 13. August 2025, enden. Nun informiert das Auswärtige Amt, dass die Alarmstufe aufgrund der extrem hohen Temperaturen und großen Trockenheit bis zum 15. August 2025 verlängert wurde.
Wald betreten, rauchen etc. – Urlauber in Portugal von Verboten der Alarmstufe betroffen
Im Norden Portugals befänden sich die größten Brandherde – östlich/südlich von der Touristenhochburg Porto. Das Auswärtige Amt ruft Deutsche in Portugal dazu auf, den Anweisungen der Feuerwehr und der lokalen Behörden zu folgen und sich über die aktuellen Brandherde unter www.fogos.pt zu informieren. Urlauber, die sich in Portugal befinden oder eine Reise geplant haben, sollten sich nicht in Gefahr bringen und das Gebiet großflächig vermeiden. Außerdem bittet das Auswärtige Amt Deutsche in Portugal darum, sich und mitreisende Familienangehörige in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts zu registrieren.
Mit der Waldbrand-Alarmstufe gelten einige Verbote in Portugal, die Touristen unbedingt kennen und befolgen sollten.
Folgende Verbote müssen auch Touristen und Urlauber aufgrund der aktuellen Alarmstufe befolgen:
- Lagerfeuer machen
- Rauchen
- Waldgebiete betreten oder sich in ihnen aufhalten
- Feuerwerk
- elektrische Maschinen und Geräte in ländlichen Regionen und Waldgebieten nutzen
Die Verbote gelten für alle Menschen in ganz Portugal. Doch besonders Touristen, die die Landessprache nicht sprechen und lokale Medien nicht aktiv verfolgen, sollten die Verbote kennen und sich über eventuelle weitere Verbote informieren.
