Urlaub und leben in Schweden: Diese 7 Dinge solltest du unbedingt vermeiden

Schweden ist ein sehr freundliches Land. Wer dorthin in den Urlaub fährt oder leben möchte, sollte diese 7 Dinge auf keinen Fall tun!
Jonas Ljungdahl/Bildbyran via ZUMA Wire/dpaDas Land Schweden reizt immer mehr Menschen für einen Urlaub, eine längere Auszeit oder gar für eine Auswanderung. Vor allem Deutsche schätzen das Land für die Weite, grünen Wälder, vielen Seen und nicht zuletzt das Jedermannsrecht, welches viel Freiheit und Flexibilität bietet. Doch es gibt auch Regeln, die man unbedingt beachten sollte. Wir haben 7 Themen zusammen getragen, die man bei einem Aufenthalt in Schweden zweifelsfrei vermeiden sollte.
1. Vordrängeln! Schweden lieben geordnete Reihen
Warteschlangen sind in Schweden heilig. Egal ob an der Kasse, an der Bushaltestelle oder am Buffet: Wer drängelt oder sich vordrängt, wird als rücksichtslos wahrgenommen. Respektiere also immer die Reihenfolge!
2. Laut oder aufdringlich auftreten
Lautes Lachen, hektisches Reden oder unnötige Nähe in der Öffentlichkeit sind in Schweden eher verpönt. Die Menschen bevorzugen Zurückhaltung und ruhige Gespräche. Gelassenheit ist hier das höchste Gut.
3. Schuhe nicht ausziehen
Wenn du in Schweden privat eingeladen wirst, ist Schuhe ausziehen Pflicht. Es gilt als unhöflich, mit Straßenschuhen eine Wohnung zu betreten. Am besten direkt im Eingangsbereich die Schuhe aus ziehen und neben oder vor die 15 Paar Schuhe stellen, die dort bereits fein säuberlich im Schuhregal aufgereiht sind.
4. Fika nicht ernst genug nehmen – sie ist heilig
Fika ist mehr als nur eine Kaffeepause in Schweden. Sie ist ein soziales Ritual. Hier zählt der Moment, das Gespräch, das süße Gebäck. Lasse deinen Stress woanders und nimm Abstand zum Geschäftlichen. Es gibt sogar eine Stadt, die sich selbst als „Fika-Hauptstadt“ Schwedens bezeichnet. Alingsås befindet sich nördlich von Göteborg und rühmt sich, pro Kopf die höchste Anzahl an Cafés zu haben.

Fika in Schweden: Kaffee mit Zimtschnecke ist eine Tradition und viel noch mehr! Sie bietet eine willkommene Unterbrechung des Arbeitstages, um mit Kolleginnen oder Freunden Abstand vom beruflichen Stress zu gewinnen.
Steffen Trumpf/dpa5. Nicht so viel Rumjammern
In Deutschland wird beim Small Talk gern gemeinsam „gemeckert“. Sei es über Bahnverspätungen, den Job oder das Wetter. In Schweden ist das anders. Konfliktfreie, positive Themen sind Trumpf: Urlaub, Natur, Hobbys. Über Politik, Religion oder Gesundheit wird meist nur mit engen Freunden gesprochen.
6. Förmliche Anrede mit „Herr“ oder „Frau“ nutzten
Schweden sind fast immer per „Du“. Selbst Professoren, Politiker oder Chefs werden beim Vornamen genannt. Eine Cecilia Nilsson ist also „Cecilia“ und nicht „Frau Nilsson“.
7. Köttbullar mit „K“ aussprechen
Wer kennt sie nicht, die beliebten Fleischbällchen aus Schweden „Köttbullar“? Allerdings werden sie nicht mit einem „K“, sondern mit einem „Sch“ ausgesprochen. Also „Schöttbullar“ und nicht „Kött-bullar“. Das gilt für alle Worte, in denen ein „ö“ einem „K“ folgt.
Mit diesen 7 Regeln bist du nun bestens gerüstet für deine Reise nach Schweden. Hej då!