Unwetterwarnung vor Glatteis
: In diesen Regionen warnt der DWD

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Mittwoch (4. Februar) vor gefährlichem Glatteis in Teilen Deutschlands.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Glatteis in Niedersachsen: 04.02.2026, Niedersachsen, Laatzen: Eine spiegelglatte Eisschicht glänzt auf einem Gehweg und Straße in der Region Hannover. Schnee und regional in der Folge gefrierender Regen haben in der Nacht für glatte Straßen gesorgt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Niedersachsen warnt der DWD vor Glatteis.

Julian Stratenschulte/dpa

Besonders im Nordwesten kann es durch gefrierenden Regen zu einer sehr glatten Eis-Schicht auf Straßen und Wegen kommen – teils mit Unwettercharakter. Betroffen sind mehrere Landkreise in Niedersachsen sowie die Hansestadt Bremen.

Diese Landkreise sind betroffen

Der DWD hat für die Nacht zu Mittwoch und den Mittwochmorgen in mehreren Regionen eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben. Die Warnung gilt jeweils von 00.00 bis 10.00 Uhr für:

Kreis Diepholz, Kreis Verden, Kreis und Stadt Oldenburg, die Hansestadt Bremen, den Kreis Osterholz, den Kreis Cuxhaven (Binnenland), den Kreis Wesermarsch (Binnenland), den Kreis Friesland (Binnenland), den Kreis Ammerland, den Kreis Leer (ohne Borkum), den Kreis Aurich (Binnenland), den Kreis Wittmund (Binnenland), die Stadt Wilhelmshaven sowie die Küstenbereiche der Kreise Aurich, Wittmund und Friesland.

Der DWD spricht von hoher Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz. Besonders kritisch ist die Lage laut DWD im Kreis Cuxhaven (Binnenland): Dort wird ausdrücklich vor einer Gefahr für Leib und Leben durch plötzlich gefrierenden Regen gewarnt. Empfohlen wird, Fahrten möglichst zu vermeiden oder das Verhalten im Straßenverkehr deutlich anzupassen.

So entwickelt sich das Wetter am Mittwoch

Im Nordwesten ist die Glatteis-Lage vor allem bis in den Vormittag kritisch. Von Nordhessen über das Emsland bis zur Nordsee kann es laut DWD bis zum Mittag immer wieder gefrierenden Regen geben – teilweise als Unwetter.

Auch abseits davon ist am Vormittag stellenweise Glätte möglich, etwa durch überfrorene Nässe. Im Laufe des Tages soll sich die Situation aber entspannen: Der DWD rechnet damit, dass sich die Glatteis-Gefahr im weiteren Tagesverlauf nach und nach beruhigt. Im Norden bleibt es derweil meist bedeckt. Dort kann anfangs noch leichter Schneefall auftreten, der im Tagesverlauf nach Norden abzieht.

Insgesamt sind im Norden und Nordosten örtlich 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee möglich. Die Temperaturen liegen am Mittwoch im Norden weiterhin im Bereich von -5 bis 0 Grad, in den übrigen Landesteilen bei 1 bis 9 Grad, am Niederrhein teils sogar bis 11 Grad.

Neben Glätte, Frost und Wind spielt auch Nebel eine Rolle. Bis in den Vormittag hinein kann es im Süden und Südwesten teils dichten Nebel geben, mit Sichtweiten unter 150 Metern. In der Nacht zum Donnerstag ist dichter Nebel auch in der Mitte und im Süden möglich.