Unwetterwarnung vor Eisregen
: Karte zeigt stark betroffene Gebiete

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Eisregen und Glätte für große Teile Deutschlands. Eine Karte zeigt, welche Regionen besonders betroffen sind.
Von
Nicole Züge
Berlin
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Fahrspuren sind auf der vereisten Fahrbahn der Autobahn 44 zu erkennen. Ein Auto ist bei Glatteis von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet. +++ dpa-Bildfunk +++

Glatteis und Eisregen: Der Deutsche Wetterdienst hat Unwetterwarnungen für bestimmte Regionen Deutschlands herausgegeben. Wie es in Ihrer Region aussieht, zeigt eine Karte. (Symbolbild)

Christoph Reichwein/dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für große Teile Deutschlands vor einer sehr markanten Wetterlage mit Eisregen und Glätte. Erste Bundesländer haben bereits Schulschließungen angeordnet. Welche Regionen besonders betroffen sind und ob Ihr Wohnort auch betroffen ist, zeigt eine Karte.

Eisregen und Glätte: Karte zeigt, welche Regionen betroffen sind

Gilt in ihrem Landkreis eine Wetterwarnung und wo wird es Eisregen oder andere, markante Wetterphänomene geben? Die interaktive Karte zeigt, mit welcher Wetterlage Sie an Ihrem Standort rechnen müssen. Scrollen oder zoomen Sie dazu einfach in die Karte an Ihrem Wohnort.

Am unteren Rand der Karte finden Sie Prognosen für die kommenden Tage. Um die Prognose abzuspielen, tippen oder klicken Sie einfach auf das Dreieck. Über den Button „Regen und Gewitter“ oben rechts rufen Sie zusätzliche Daten ab: Neuschneemengen, Wetterwarnungen und weitere Informationen.

Tief „Gunda“ bringt Eisregen

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, bringt Tief „Gunda“ von Westen her Schnee und später Regen, der bei eisigen Temperaturen in der Luft oder auf dem Boden gefriert. Folge sei „eine überregional unwetterartige Glatteis-Lage“, sagte DWD-Meteorologe Oliver Reuter.

Zunächst war zu Wochenbeginn vor allem der Westen des Landes betroffen. Nordrhein-Westfalen hatte darum den Präsenzunterricht an sämtlichen Schulen für den Montag ausgesetzt. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) begründete die Entscheidung mit der vorrangigen Gesundheit und Sicherheit der Schüler. Die Schulen sollten auf Distanzunterricht umstellen. Auch in anderen Regionen fiel der Unterricht am Montag aus, darunter in der Region Hannover.

Der Deutsche Wetterdienst erwartete, dass Schneefälle und gefrierender Regen sich im Laufe des Montags nach Ostdeutschland verlagern, während sich die Situation im Westen entspannt. Bereits am Wochenende kam es bundesweit zu Unfällen auf glatten Straßen, Räumdienste waren vielerorts im Einsatz.