Unwetterwarnung für Italien
: Karte zeigt betroffene Regionen

In Italien drohen am Mittwoch, 21. Oktober 2026, in zahlreichen Regionen heftige Regenfälle, Gewitter und Überschwemmungen.
Von
Lukas Böhl
Rom
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Wetter in Italien: 19.01.2026, Italien, Catanzaro Lido: Ein Mann geht bei stürmischem Wetter mit seinem Hund spazieren. Ein schwerer Sturm, der als Zyklon Harry bezeichnet wird, erreicht die ionische Küste in Catanzaro Lido. Foto: Valeria Ferraro/ZUMA Press Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schlechtes Wetter in Italien (Archivbild).

Valeria Ferraro/ZUMA Press Wire/dpa

Besonders im Norden und in Teilen Mittel- und Süditaliens ist die Wetterlage angespannt. Eine aktuelle Unwetterkarte zeigt großflächige Warngebiete, die von Gelb über Orange bis Rot reichen. Auch beliebte Reiseziele wie Rom, Neapel und die italienische Riviera liegen in betroffenen Gebieten.

Die aktuellen Unwetterwarnungen für Italien.

Die aktuellen Unwetterwarnungen für Italien.

Meteoalarm / EUMETNET

Unwetter in Italien: Diese Regionen sind besonders betroffen

Nach Angaben des italienischen Zivilschutzes (Protezione Civile) gilt am Mittwoch in mehreren Landesteilen die zweithöchste Warnstufe Orange. Sie weist auf eine erhöhte Gefahr durch Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutsche hin.

Besonders betroffen sind Ligurien an der italienischen Riviera sowie Teile des Piemont. Dort werden teils kräftige Gewitter erwartet. In Ligurien besteht zusätzlich die Gefahr von Erdrutschen und lokalen Überschwemmungen.

Auch im Nordosten Italiens ist Vorsicht geboten. In Teilen Venetiens und der Region Friaul-Julisch Venetien warnen die Behörden vor den Folgen ergiebiger Niederschläge. Vor allem in Gebieten entlang von Flüssen und in bergigen Regionen kann sich die Lage verschärfen.

Auch Rom, Neapel und die Amalfiküste betroffen

Die Unwetter beschränken sich nicht auf den Norden Italiens. Auch in Mittel- und Süditalien gelten amtliche Wetterwarnungen.

In der Region Latium sind unter anderem Gebiete rund um die Hauptstadt Rom von der Warnstufe Orange betroffen. Hier können starke Niederschläge zu lokalen Überschwemmungen und Erdrutschen führen.

Weiter südlich gilt die erhöhte Warnstufe für Teile Kampaniens. Betroffen sind unter anderem Neapel, das Vesuvgebiet sowie die bei Urlaubern beliebte Halbinsel von Sorrent mit der Amalfiküste. Auch im Hinterland rechnen die Behörden mit möglichen Auswirkungen der starken Regenfälle.

Für zahlreiche weitere Regionen, darunter die Toskana, die Emilia-Romagna, Apulien, Kalabrien und Sizilien, bestehen örtlich Warnungen der Stufe Gelb.

Was bedeuten die Farben auf der Unwetterkarte?

Die abgebildete Warnkarte zeigt die Wettergefahren in Italien und angrenzenden Ländern. Während zahlreiche Gebiete gelb oder orange markiert sind, fallen im Nordwesten Italiens und im Alpenraum auch rote Warnflächen auf.

Die Farben stehen für unterschiedliche Gefahrenstufen:

Gelb: Mögliche lokale Beeinträchtigungen durch Unwetter, beispielsweise überflutete Straßen oder kleinere Erdrutsche.

Orange: Erhöhte Gefahr durch stärkere Wetterereignisse. Größere Überschwemmungen, Erdrutsche und Verkehrsbehinderungen sind möglich.

Rot: Höchste Warnstufe mit der Gefahr schwerwiegender Auswirkungen auf Menschen, Infrastruktur und Verkehr.

Wichtig ist dabei die zeitliche und räumliche Einordnung: Die eingeblendete Karte zeigt Warnungen für den Zeitraum von 7 bis 10 Uhr am Mittwochmorgen. Das nationale Warnbulletin des italienischen Zivilschutzes vom Dienstagnachmittag weist für Mittwoch hingegen als höchste Warnstufe Orange aus. Unterschiedliche Warnsysteme und Gültigkeitszeiträume können zu abweichenden Darstellungen führen.

Starkregen und stürmischer Wind erschweren Reisen

Neben heftigen Regenfällen müssen sich Einheimische und Urlauber auf teilweise starken Wind einstellen. Vor allem an den Küsten und auf dem Meer können kräftige Böen und hoher Wellengang auftreten.

In den von Unwettern betroffenen Gebieten sind Verkehrsbehinderungen möglich. Besonders gefährdet sind tiefer gelegene Straßen, Unterführungen und Strecken in Hanglagen. Bei starkem Regen können kleinere Flüsse und Bäche innerhalb kurzer Zeit erheblich anschwellen.

Wer am Mittwoch mit dem Auto durch Italien reist oder Ausflüge in betroffene Regionen plant, sollte die örtlichen Wetterwarnungen überprüfen und überflutete Straßen konsequent meiden.