Unwetter in Italien aktuell
: Schon wieder drohen heftige Regenfälle

Zum wiederholten Male innerhalb weniger Tagen drohen in Italien heftige Regenfälle. Für einige Regionen gibt es Unwetterwarnungen.
Von
Daniel Steiger
Rom
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Überschwemmungen in Italien

Heftige Regenfälle und Überschwemmungen gab es in den vergangenen Tagen in Italien. Jetzt drohen neue Unwetter.

Michele Nucci/LaPresse via ZUMA Press/dpa
  • Italien drohen erneut starke Regenfälle, Unwetterwarnungen für diverse Regionen.
  • Tausende wurden nach Regenfällen evakuiert, besonders betroffen ist Emilia-Romagna.
  • Bologna und Umgebung sind stark betroffen; ein Todesopfer und Millionenschäden.
  • Weitere betroffene Regionen: Kalabrien, Sizilien; überflutete Straßen und weggeschwemmte Fahrzeuge.
  • Meteoalarm-Warnungen für 25.-28. Oktober; Montag keine Warnungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Italien drohen schon wieder heftige Regenfälle. Erst vor wenigen Tagen litten viele Regionen unter starken Niederschlägen. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Jetzt gibt es erneut Warnungen vor Unwetter. Wie ist die aktuelle Lage?

Unwetterwarnungen: Welche Regionen in Italien sind aktuell betroffen?

Laut dem europäischen Wetterwarnsystem Meteoalarm muss sich Italien in den kommenden Tagen auf heftige Regenfälle einstellen. Aktuell gibt es Warnungen für folgende Regionen:

  • Freitag, 25. Oktober: Toscana, Ligurien, Corsica, Sardinien, Emilia-Romagna, Umbrien, Marken
  • Samstag, 26. Oktober: Piemont, Toscana, Ligurien, Sardinien, Emilia-Romagna, Venetien, Lombardai, Aostatal
  • Sonntag, 27. Oktober: Piemont, Ligurien, Toscana, Sardinien, Lombardai, Aostatal, Venetien
  • Montag, 28. Oktober: aktuell keine Unwetterwarnungen

Tausende Menschen nach Unwetter in Italien evakuiert

Nach heftigem Regen in Italien haben bereits am vergangenen Wochenende mehrere tausend Menschen ihre Häuser und Wohnungen sicherheitshalber verlassen müssen. Allein in der norditalienischen Großstadt Bologna und Umgebung verbrachten mehr als 2000 Anwohner die Nacht zu Montag, 21. Oktober, in Notunterkünften beziehungsweise bei Familienangehörigen oder Freunden. Zahlreiche Straßen stehen unter Wasser. Ein 20 Jahre alter Mann kam in seinem Auto in den Wassermassen ums Leben.

Die Region Emilia-Romagna mit ihrer Hauptstadt Bologna wurde zum wiederholten Mal von Unwettern getroffen. Der Schaden wird auf viele Millionen Euro geschätzt. Auch in anderen Landesteilen wie Kalabrien und Sizilien stehen Innenstädte unter Wasser. Vielerorts wurden geparkte Autos weggeschwemmt. Auf Videos war auch zu sehen, wie Motorroller durch überflutete Straßen trieben.