Unwetter in Frankreich aktuell
: Fünf Tote nach schweren Regenfällen

Schwere Unwetter haben in einigen Teilen Frankreichs für Hochwasser und Überschwemmungen gesorgt. Es gab sogar Tote. Außerdem gilt die Unwetterwarnung weiterhin.
Von
Daniel Steiger
Paris
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Ein Hubschrauber nimmt an der Suche nach Vermissten in der Nähe des Flusses Gardon teil, die nach schweren Unwettern im Südosten Frankreichs vermisst werden.

Clement Mahoudeau/dpa

Nach schweren Unwettern gibt es in Frankreich mehrere Tote. Im Südosten des Landes hatte es zuletzt schwere Regenfälle mit Überschwemmungen gegeben. Wie ist die Lage aktuell?

Tote nach Unwetter in Frankreich

Die Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungen in Südfrankreich ist auf fünf gestiegen. Im Département Gard wurde die Leiche eines seit Samstagabend vermissten Mannes gefunden, wie die Präfektur mitteilte. Nach dessen vier und 13 Jahre alten Kindern wurde weiter gesucht. Zu den Toten zählt auch ein 87–Jähriger, dessen Leiche am Montag aus dem Fluss Hérault geborgen wurde.

Die Familie des ersten Mannes war in ihrem Auto auf einer bereits gesperrten Brücke über den Fluss Gardon nördlich von Nîmes von den Wassermassen mitgerissen worden. Die Mutter der Kinder konnte gerettet werden und kam ins Krankenhaus.

Hunderte Rettungskräfte im Einsatz

Hunderte Rettungskräfte sind seit dem Unwetter im Einsatz, unterstützt von Hubschraubern, Drohnen und Spürhunden. Bereits am Wochenende waren drei Tote geborgen worden, unter ihnen ein Belgier, der mit seinem Auto eine überschwemmte Brücke hatte überqueren wollen. Ein weiterer Mann wurde weiter im Département Ardèche vermisst.

Grund für das Unwetter war das Tief „Monica“, das am Wochenende für schwere Regenfälle sorgte.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teilte auf X mit, dass seine Gedanken bei den Opfern des Unwetters und ihren Familien seien. Er rief zu Wachsamkeit und Vorsicht in den kommenden Stunden auf.

Weiter Unwetterwarnung in Frankreich

In mehreren Regionen gilt derzeit noch eine Unwetterwarnung, in den Alpen drohen teilweise Lawinen. Mehrere Tausend Haushalte waren nördlich von Nizza in der Grenzregion zu Italien zeitweilig ohne Strom.

(mit Material von dpa)