Tornados in Deutschland: Wetterdienst warnt vor Wirbelstürmen am Freitag

Gröditz in Sachsen: Dachplanen der Oberschule "Siegfried Richter" liegen vor dem Gebäude. Im Landkreis Meißen hatte ein Unwetter am Dienstag teils erhebliche Schäden verursacht. Anfangs war sogar von einem Tornado die Rede. Jetzt wird erneut vor Wirbelstürmen gewarnt.
Andreas Richter/dpaFür einige Regionen in Deutschland hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Blick auf den Freitag, 21. Juni, eine Warnung ausgeschlossen. Es werden wieder Gewitter mit Starkregen erwartet. Und in einige Bundesländern können sogar Tornados auftreten.
Tornados in Deutschland: Für welche Regionen gibt es Warnungen?
In seiner Vorhersage vom Donnerstagvormittag warnt der DWD wieder vor Extremwetter. Demnach ist am Freitag erneut im Südosten, aber auch im Osten und Nordosten mit teils kräftigen Gewittern zu rechnen. Besonders im Ostenbesteht eine erhöhte Unwettergefahr durch örtlich großen bis sehr großen Hagel, Sturm- und Orkanböen sowie Starkregen um 30 Liter pro Qudratmeter in kurzer Zeit. Zudem besteht laut den Meteorologen besonders im Osten eine erhöhte Gefahr für einzelne Tornados.
Verwirrung um Tornado in Sachsen
Bereits zum Wochenbeginn sorgten Meldungen über mögliche Tornados in Deutschland für Schlagzeilen. So berichteten Rettungskräfte im sächsischen Gröditz von einem solchen Wirbelsturm. Der Deutsche Wetterdienst konnte hingegen keinen Tornado in dieser Region bestätigen. Laut DWD ist ein Tornado eine Luftsäule mit Bodenkontakt, die um eine mehr oder weniger senkrecht orientierte Achse rotiert. Dieser sogenannte Aufwindschlauch kann einen Durchmesser bis über einen Kilometer erreichen, wobei Windgeschwindigkeiten von mehreren hundert Kilometern pro Stunde auftreten können.
