Unwetter auf Gran Canaria: Heftige Regenfälle und Erdrutsche auf beliebter Urlaubsinsel

Unwetter auf Gran Canaria: massive Schäden durch Gewitter und Regenfällen. Überflutung und Erdrutsche, Menschen mussten Häuser verlassen. Alle Informationen im Überblick. (Symbolbild)
Elvira Urquijo A. / dpa- Heftige Regenfälle und Erdrutsche verursachen massive Schäden auf Gran Canaria am 04. März.
- Über 700.000 Liter Wasser fluten Telde; keine Verletzten gemeldet.
- Alarmstufe für mehrere Orte verhängt, Bevölkerung soll zuhause bleiben.
- Karnevalsveranstaltungen auf Teneriffa teils abgesagt, Flugverkehr beeinträchtigt.
- Kaltfront verursacht ungewöhnlich starken Regen, Warnungen vor weiteren Niederschlägen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein verheerendes Unwetter mit heftigen Regenfällen auf Gran Canaria hat am Montag zu massiven Überschwemmungen geführt. Durch die Wassermassen sind erhebliche Schäden entstanden. Glücklicherweise blieben bisher Personenschäden aus.
Verursacht durch eine Kaltfront über den Kanarische, zog am Montagmorgen (04. März) ein heftiges Unwetter auf. Am meisten betroffen war die Urlaubsinsel Gran Canaria. Regen, Hagel und Gewitter hinterließen dort eine große Verwüstung.
Unwetter Gran Canaria: Überflutung und Erdrutsche
Die intensiven Regenfälle verwandelten Straßen in reißende Ströme, die zahlreiche Fahrzeuge fortspülten. Auch Erdrutsche sowie überflutet Häuser und Geschäfte kamen dazu. Viele Straßen sind unpassierbar, was den Verkehr auf der Insel vielerorts zum Stillstand brachte.
Besonders stark betroffen war der Ort Telde. Dort führte außerdem der Bruch eines Wasserbeckens zur Freisetzung von etwa 700.000 Litern Wasser, wodurch mehrere Fahrzeuge bis ins Meer gespült wurden. Rettungsteams mussten Personen aus überfluteten Fahrzeugen retten. Berichte über Verletzte gibt es glücklicherweise nicht.
Im Folgenden ein Eindruck von Beiträgen auf X (ehemals Twitter) zum Unwetter in Gran Canaria:
Behörden verhängen Alarmstufe auf den Kanarischen Inseln
Die Behörden reagierten rasch auf die extreme Wetterlage. Die Generaldirektion für Notfälle der kanarischen Regierung verhängte ab 14:15 Uhr eine Alarmstufe für mehrere Orte auf Gran Canaria, darunter Arucas, Teror, Las Palmas de Gran Canaria, Santa Brígida, Valsequillo und Telde. Die Bevölkerung wurde angewiesen, in ihren Häusern zu bleiben und unnötige Fahrten zu vermeiden.
Darüber hinaus wurde für die Bergregionen von Teneriffa, Gran Canaria und La Palma vor Schnee und Glätte gewarnt. Rettungsdienste blieben in höchster Alarmbereitschaft, um auf mögliche Notfälle zu reagieren.
Karneval auf den Kanaren: Toursimus hart getroffen
Das Unwetter fiel in die Karnevalszeit, eine bedeutende touristische Saison auf den Kanarischen Inseln. In Santa Cruz de Tenerife mussten einige Karnevalsveranstaltungen wegen der Wetterbedingungen abgesagt werden, obwohl die Straßenfeste weitergingen. Der Zugang zum Teide-Nationalpark wurde wegen Schneefalls gesperrt, und die Behörden rieten davon ab, unnötige Reisen zu unternehmen.
Die extremen Wetterbedingungen führten auch zu Verzögerungen und Ausfällen im Flugverkehr. Die Fluggesellschaft Binter warnte über soziale Medien vor möglichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs auf Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.
Wetterdienste warnten vor weiteren Niederschlägen und möglichen Gewittern in den kommenden Stunden.