Unwetter an Weihnachten: Überschwemmungen und Tote bei Wintersturm in Kalifornien

Im Süden Kaliforniens toben Unwetter. Ein Auto ist nach einer Überschwemmung im Schlamm begraben.
Wally Skalij/FR159296 AP/dpa- Schwere Unwetter führen in Südkalifornien an Weihnachten zu Überschwemmungen und Todesfällen.
- Mindestens zwei Menschen starben durch umstürzende Bäume oder Unfälle; 125.000 Haushalte ohne Strom.
- Notstand in Los Angeles und San Diego ausgerufen; Evakuierungen und Rettungseinsätze laufen.
- „Atmosphärischer Fluss“ sorgt für starken Regen; Brandgebiete sind besonders von Erdrutschen bedroht.
- US-Wetterdienst warnt vor weiteren Regenfällen und Schnee; Sturzfluten und Schlammlawinen möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schwere Unwetter führen im Süden Kaliforniens an Weihnachten zu Überschwemmungen und auch Todesfällen. Mindestens zwei Menschen kamen etwa durch umstürzende Bäume oder Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit dem Wintersturm ums Leben, wie US-Medien berichteten. Auf Bildern waren überflutete Straßen, weggeschwemmte Autos und Schlammlawinen zu sehen. Mehr als 125.000 Haushalte waren nach Angaben der Seite poweroutage.us ohne Strom.
In mehreren Bezirken galten Evakuierungswarnungen oder -anordnungen. Betroffen sind auch Gebiete rund um Los Angeles, die Anfang des Jahres von verheerenden Feuern erfasst worden waren. Grund für den heftigen Regen in dem sonst sonnenverwöhnten Bundesstaat ist ein Wetterphänomen mit dem Namen „atmosphärischer Fluss“, ein Band mit feuchtigkeitsgesättigter Luft.
Notstand im Süden Kaliforniens ausgerufen
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom rief am Mittwoch (Ortszeit) für mehrere Gebiete im Süden Kaliforniens den Notstand aus, darunter in den Millionenstädten Los Angeles und San Diego. Auch die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, erklärte in der Westküstenmetropole den lokalen Notstand, um zusätzliche Mittel für Einsatzkräfte freizugeben - „von schnellen Wasserrettungen über die Beseitigung umgestürzter Bäume bis hin zur Koordination sicherer Evakuierungen“.

Ein Mann blickt auf eine überflutete Kreuzung im Stadtteil South Pasadena von Los Angeles.
Matthew Hoen/ZUMA Press Wire/dpaBrandgebiete besonders gefährdet
Der US-Wetterdienst warnte am Donnerstag und Freitag vor weiteren starken Regenfällen und Schnee in den Bergen. Sturzfluten seien möglich, zahlreiche Bäche könnten über die Ufer treten und in abgebrannten Gebieten für Erdrutsche und Schlammlawinen sorgen.
Zu Beginn des Jahres hatten schwere Großbrände in und um Los Angeles mehr als 16.000 Gebäude zerstört. Die Feuerwehr war damals wochenlang im Großeinsatz, um die Brände einzudämmen. Mindestens 31 Menschen kamen ums Leben.