Unglück im Eibsee: Nun sucht eine Spezialfirma nach Vater und Sohn

Seit fast einer Woche suchen Wasserwacht, Hunde und ein Hubschrauber nach den beiden Vermissten.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Vater (33) und Sohn (6) seit Tretboot-Unfall im Eibsee vermisst – Suche bisher erfolglos.
- Polizei zieht Spezialfirma hinzu – neue Technik soll Suche unterstützen.
- Taucher, Hunde, Hubschrauber und Boote bereits seit fast einer Woche im Einsatz.
- Kind fiel vom Tretboot, Vater sprang hinterher – beide tauchten nicht mehr auf.
- Familie stammt aus Unterfranken – Einsatz der Spezialfirma wird vorbereitet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem Tretboot-Unglück auf dem Eibsee in Oberbayern zieht die Polizei bei der Vermissten-Suche eine Fachfirma hinzu. Diese verfüge über eine noch speziellere Technik, sagte eine Polizeisprecherin und fügte an: „Wir sind vorsichtig optimistisch.“
Ein sechsjähriger Junge und sein 33 Jahre alter Vater sind seit dem vergangenen Samstag in dem See verschollen. Taucher suchten vergeblich nach den beiden. Auch Boote, Hunde und Hubschrauber waren im Einsatz.
Nähere Angaben zur Technik der Spezialfirma machte die Polizei nicht. Sie hätten aber bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet. Der Einsatz sollte im Laufe des Tages vorbereitet und dann begonnen werden.
Vater wollte seinen Sohn retten
Das Kind war nach Polizeiangaben auf dem Eibsee bei Grainau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) von einem Tretboot gefallen und untergegangen. Der Vater sei hinterhergesprungen und ebenfalls nicht mehr aufgetaucht. Nur Minuten nach dem Notruf hätten Einsatzkräfte mit der Suche begonnen. Die Familie stammt aus dem unterfränkischen Landkreis Haßberge.

Polizeitaucher sind bei der Suche nach dem Vater und seinem Sohn mit Booten suchen auf dem Eibsee im Einsatz.
Peter Kneffel/dpa