Nach schwerem Sturz: Nino Schurter mit Helikopter ins Krankenhaus geflogen

Der ehemalige Olympiasieger und mehrfache Weltmeister Nino Schurter aus der Schweiz nach seinem letzten Wettkampf bei den Weltmeisterschaften auf dem Podium des olympischen Cross-Country-Rennens der Elite-Männer im Rahmen der UCI-Mountainbike-Weltmeisterschaften 2025 in Crans-Montana.
FABRICE COFFRINI/AFPFür Nino Schurter nahm ein Ausflug in die Berge eine schmerzhafte Wendung. Der ehemalige Schweizer Mountainbike-Profi war zunächst zu einer Wanderung und auf der Suche nach Heidelbeeren unterwegs. Auf dem Rückweg stürzte er jedoch mit einem Mountain-Scooter schwer.
Wie Schurter selbst berichtet, erlitt er dabei zunächst eine ausgekugelte Schulter beziehungsweise einen ausgekugelten Arm. Im Krankenhaus stellte sich anschließend heraus, dass der Arm zusätzlich gebrochen war. Die Schmerzen nach dem Unfall beschreibt der 40-Jährige als stärker als alles, was er zuvor erlebt habe.
Rettung per Helikopter
Nach dem Sturz musste Schurter mit einem Rettungshelikopter abtransportiert und medizinisch versorgt werden. Auf den Bildern, die er selbst auf Instagram teilte, ist der Schweizer unter anderem im Krankenhaus mit einer Armschlinge und Sauerstoffschlauch zu sehen. Eine weitere Aufnahme zeigt ein Röntgenbild der verletzten linken Schulterregion.
Trotz der Schwere der Verletzung zeigte sich Schurter erleichtert, dass der Unfall nicht noch schlimmer ausgegangen ist. Zugleich bedankte er sich bei seinen Angehörigen, den Rettungskräften sowie den behandelnden Ärzten für die schnelle und umfassende Hilfe.
Noch am späten Abend konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. In den kommenden Wochen wird Schurter allerdings pausieren müssen, damit die Verletzung ausheilen kann.
Mit einem Schuss Selbstironie kommentierte der Schweizer seinen Unfall: „Retirement turns out to be dangerous“ – der Ruhestand erweise sich offenbar als gefährlich.
Einer der erfolgreichsten Mountainbiker der Geschichte
Nino Schurter zählt zu den erfolgreichsten Cross-Country-Mountainbikern überhaupt. Der 1986 in Tersnaus geborene Schweizer gewann 2016 olympisches Gold und wurde zehnmal Weltmeister. Zudem entschied er neunmal die Gesamtwertung des UCI-Weltcups im Cross Country für sich.
Nach dem Ende seiner außergewöhnlich erfolgreichen Karriere dürfte Schurters jüngster Ausflug nun erst einmal eine unfreiwillige Pause nach sich ziehen.
