• Bei Burgau im Kreis Günzburg hat es auf der A8 mehrere Unfälle binnen kurzer Zeit gegeben
  • Mindestens 18 Menschen wurden dabei zwischen den Anschlussstellen Günzburg und Jettingen-Scheppach verletzt
  • Es gab eine mehrstündige Sperrung sowohl in Richtung Ulm und Stuttgart als auch in die Gegenrichtung nach München
  • Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr waren mit großem Aufgebot im Einsatz
Auf der A8 hat es bei Burgau im Kreis Günzburg am ersten Weihnachtsfeiertag mehrere Unfälle binnen kurzer Zeit gegeben. Wie die Nachrichtenagentur DPA meldet, hat es am Freitag auf der Autobahn 8 acht Unfälle hintereinander mit insgesamt 18 Verletzten gegeben. Zwei Männer und eine Frau wurden schwer, die restlichen 15 Menschen leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher am Freitagabend sagte. Zwischen den Anschlussstellen Jettingen-Scheppach und Günzburg wurden in beiden Fahrtrichtungen wegen Schneematsches auf den Straßen insgesamt elf Fahrzeuge in Unfälle verwickelt. „Es war eine Schlechtwetterfront, die von Norden kam und zu plötzlichem Schneefall geführt hat“, sagte der Sprecher weiter.

Unfall auf A8 bei Burgau: Fahrzeuge geraten bei Schneeregen ins Schleudern

Der Nachrichtenseite bsaktuell.de zufolge hatte sich der erste Unfall gegen 14.15 Uhr ereignet. Als Grund wurde in dem Bericht genannt dass der „von Norden aufziehende Schneeregen auf der Fahrbahn liegen“ blieb, was in der Folge dazu führte, dass mehrere Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen zu schnell für die Witterung waren und auf dem Schneematsch ins Schleudern gerieten.
Dem Bericht zufolge waren die Feuerwehren Burgau, Günzburg, Leipheim, Zusmarshausen und die Berufsfeuerwehr Augsburg im Einsatz. Ebenso Kräfte der Kreisbrandinspektion Günzburg, der Kreisbrandrat und Landrat Hans Reichhart, der sich ein Bild der Lage vor Ort machte.

Unfall auf der A8 bei Burgau: Auch Ersthelfer verletzt

Unter den Leichtverletzten war auch ein Ersthelfer. Er wollte einer schwer verletzten Frau helfen und wurde von einem Auto erfasst, welches in die Unfallstelle schleuderte.
Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung München für rund drei Stunden gesperrt, in Fahrtrichtung Ulm und Stuttgart waren es rund fünf Stunden, weil Öl auf der Fahrbahn ausgetreten war, das beseitigt werden musste.
Für die Rettungskräfte war es ein Großeinsatz. Vor Ort waren zwölf Rettungsfahrzeuge, fünf Notarztfahrzeuge, vier Einsatzleitfahrzeuge und zwei Hubschrauber. Am Unfallort wurde außerdem eine provisorische Ambulanzzentrale eingerichtet.
Die Streife der Autobahnpolizei Günzburg wurde bsaktuell.de zufolge von vier Streifenbesatzungen der Polizeiinspektionen Günzburg, Burgau und Neu-Ulm bei der Unfallaufnahme unterstützt.