Unesco-Studie: Deutschland ist das viertbeliebteste Land für Studenten aus dem Ausland

Deutschland bleibt nach einer Unesco-Studie ein sehr beliebtes Land für ausländische Studierende, nach den USA, Großbritannien und Australien.
Jan Woitas/dpa- Deutschland ist laut Unesco das viertbeliebteste Studienland – nach USA, UK und Australien.
- Zwölf Prozent der internationalen Studierenden wählen Deutschland als Studienland.
- Für europäische Studierende in Europa liegt Deutschland vorn, danach folgen Frankreich und Niederlande.
- Gründe laut DAAD-Studie: Technologieführerschaft, englische Angebote, niedrige Kosten.
- Weltweit stieg die Zahl der Auslandsstudierenden von 2000 bis 2023 stark, doch nur drei Prozent gehen ins Ausland.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Deutschland bleibt einer Unesco-Studie zufolge das viertbeliebteste Land für ausländische Studierende – nach den USA, Großbritannien und Australien. Rund die Hälfte aller internationalen Studierenden ziehe es nach Europa, Nordamerika und Australien, teilte die UN-Kulturorganisation in Paris mit. Darunter wählten zwölf Prozent Deutschland als Studienland. Für Studenten aus Europa, die in einem anderen europäischen Land studierten, sei Deutschland das beliebteste Land, gefolgt von Frankreich und den Niederlanden, ergab die Unesco-Studie zu Hochschulstudierenden.
Naturwissenschaften und Mathe im Trend bei Studienanfängern
Als Gründe für ein Studium in Deutschland nennen junge Leute aus dem Ausland die Technologieführerschaft Deutschlands in vielen Bereichen, englischsprachige Studiengänge sowie im internationalen Vergleich niedrige Studien- und Lebenshaltungskosten, wie eine im September vorgestellte Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ergab. Im Studienjahr 2024 stieg der Ausländeranteil bei den Ersteinschreibungen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf rund 30 Prozent. Im Trend bei Studienanfängern aus dem Ausland lagen demnach Naturwissenschaften und Mathematik.
Wie die Unesco-Studie ergab, hat sich die Zahl der Studierenden, die weltweit zum Studium ins Ausland gehen, in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwar mehr als verdreifacht – von 2,1 Millionen im Jahr 2000 auf fast 7,3 Millionen im Jahr 2023. Dennoch können nur drei Prozent der Studierenden weltweit für ihr Studium ins Ausland gehen, wobei erhebliche regionale Unterschiede bestehen.
