Übungsflug endet mit Schrecken
: 57-Jähriger beschießt Polizeihubschrauber mit Feuerwerk

Ein routinemäßiger Flug der Polizei in Bayern nimmt plötzlich eine gefährliche Wende, als vom Boden aus Feuerwerksraketen aufsteigen. Ein Schütze zielt direkt auf die Maschine.
Von
dpa
Kemmern
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Polizei-Hubschrauber: ARCHIV - 06.09.2016, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Der neue Airbus-Polizeihubschrauber des Typs H 145 fliegt am 07.09.2016 am Flughafen in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen). (zu dpa: «57-Jähriger beschießt Polizeihubschrauber mit Feuerwerk») Foto: Wolfram Kastl/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Polizeihubschrauber ist in Bayern ins Visier geraten. Die Maschine war auf einem Übungsflug, als ein Mann mit Feuerwerk auf den Helikopter zielte. Der 57-Jährige wurde angezeigt.

Wolfram Kastl/dpa
  • Ein Polizeihubschrauber wurde bei Kemmern mit Feuerwerksraketen beschossen.
  • Die Besatzung brach den Übungsflug ab, blieb in ausreichender Höhe und unverletzt.
  • Beim erneuten Überflug sahen die Piloten einen 57-Jährigen, der erneut zielte.
  • Einsatzkräfte fanden den Mann und stellten weitere Pyrotechnik in seiner Nähe sicher.
  • Ihn erwarten Anzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und tätlichen Angriffs.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einem Übungsflug über der oberfränkischen Gemeinde Kemmern (Landkreis Bamberg) ist ein Hubschrauber der Polizei mit Feuerwerkskörpern beschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, hätten die Beamten daraufhin umgehend abgedreht.

Als die Piloten wenig später erneut über die Örtlichkeit flogen, beobachteten sie den Angaben zufolge einen 57-Jährigen, der abermals gezielt pyrotechnische Gegenstände in Richtung des Hubschraubers feuerte.

Hinzugezogene Einsatzkräfte am Boden fanden den Schützen kurz darauf. In seiner unmittelbaren Nähe stellten die Polizisten diverse weitere Pyrotechnik sicher.

Pyrotechnik sichergestellt, Schütze angezeigt

Dank einer ausreichenden Flughöhe zum Zeitpunkt des Vorfalls seien die Beamten unverletzt geblieben. Zudem sei kein Schaden entstanden. Den 57-Jährigen erwarten nun Strafanzeigen, unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr sowie wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.