Tsunami-Warnung in Griechenland: Erdbeben reißt Bewohner aus dem Schlaf! Wichtige Infos für Urlauber

Erdbeben in Griechenland: Behörden warnen vor Tsunami. Was Reisende und Urlauber jetzt beachten müssen. (Symbolbild)
Orestis Panagiotou/dpaIn der Nacht hat ein heftiges Erdbeben die Menschen in Griechenland erschüttert. Die Behörden warnten vor einem Tsunami. Was Reisende und Urlauber jetzt wissen müssen.
Heftiges Erdbeben in Griechenland reißt Urlauber aus dem Schlaf
Ein Erdbeben mit der Stärke von 6,1 ereignete sich zwischen den Inseln Kasos und Kreta. Urlauber und Einheimische wurden in der Nacht auf Mittwoch (14.05.2025) von einem Erdbeben aus dem Schlaf gerissen.
Nach Angaben des US-Instituts United States Geological Survey bebte die Erde um 01.51 Uhr (Ortszeit, 00.51 Uhr MESZ) südlich der griechischen Insel Kasos in einer Tiefe von 78,4 Kilometern. Das Epizentrum lag demnach etwa 15 Kilometer von der Inselhauptstadt Fry entfernt. Südlich von Kasos liegt die bei Urlaubern beliebte griechische Ferieninsel Kreta, wo das Beben ebenfalls zu spüren war.
Sogar in weit entfernten Regionen, wie Ägypten, Syrien und Israel wurden Erschütterungen gemeldet.
Tsunami-Warnung: Von der Küste fernbleiben
Schäden oder Verletzte gab es nach bisherigen Angaben nicht, allerdings wurde von den örtlichen Behörden eine Tsunamiwarnung rausgegeben. Jeder solle sich sofort von der Küste entfernen, warnte das griechische Ministerium für Bevölkerungsschutz auf der Plattform X.
Ruhe bewahren und informiert bleiben
Erdbeben dieser Stärke sind in Griechenland keine Seltenheit, dennoch appellieren die Behörden an Einheimische und Urlauber, „Ruhe zu bewahren“ und sich über mögliche Nachbeben zu informieren. Sollte sich ein Tsunami entwickeln, dauert das mehrere Stunden und ist nicht sofort sichtbar. Warnsignale, wie plötzlich ansteigender oder absenkender Meeresspiegel, sich zurückziehende Tiere und deutlich lauteres Meeresrauschen können Indikatoren für eine Flutwelle sein.
Bleiben Sie informiert und bewahren Sie Ruhe!
Bereits zu Jahresbeginn viele Erdbeben in Griechenland
Ab Ende Januar waren tausende Beben rund um die griechische Insel Santorini und die Nachbarinseln registriert worden. Eine solche Serie von Beben hatte es in dem Gebiet nach Expertenangaben seit 1964 nicht mehr gegeben. Die stärksten Erschütterungen hatten eine Stärke von bis zu 5,3.
Die Behörden riefen Anfang Februar einen einmonatigen Notstand aus, unter anderem wurden die Schulen geschlossen. Die meisten der fast 16.000 Einwohner von Santorini sowie zahlreiche Touristen verließen die Insel.