True Crime: Wohin verschwand die Leiche einer 14-Jährigen?

Symbolbild. Das oberfränkische Buttenheim in Bayern wird 1999 Schauplatz eines grausamen Verbrechens.
dpaDie Eltern einer Verunglückten 14-Jährigen wollen sich kurz vor der Beerdigung von ihrer Tochter verabschieden, doch die Leiche des Mädchens ist verschwunden.
Was ist passiert?
An einem Bahnhof im oberfränkischen Buttenheim ereignet sich am 08.11.1999 ein tragisches Unglück. Ein junges Mädchen verstirbt, nachdem sie von einem Zug erfasst wurde. Die Eltern planen eine Trauerfeier und wollen sich ein letztes Mal von ihrer Tochter verabschieden, müssen jedoch feststellen, dass der Leichnam verschwunden ist. Nach kurzer Zeit wird klar, dass es sich um Diebstahl handeln muss.
Wenige Zeit später informiert ein aufmerksamer Spaziergänger die Polizei über eine verstörende Beobachtung und führt letztlich zur Lösung dieser Straftat.
Wer hat den Diebstahl zu verantworten?
Ein damals 40-jähriger Ingenieur, selbst zweifacher Familienvater, gesteht 2000 die Tat. Die Details dieses Kriminalfalls schockieren selbst die Justiz und ErmittlerInnen. Was treibt einen scheinbar normalen Mann zu einem derartig abgründigen Verbrechen?
Mehr dazu in Folge 162: „Die verschwundene Tote“ des Podcasts „Mordlust“.
Mordlust – der Podcast
Der True-Crime-Podcast „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ wird von den Journalistinnen Paulina Krasa und Laura Wohlers moderiert. Wöchentlich erzählen sie ihren ZuhörerInnen einen wahren Kriminalfall aus Deutschland. Dabei ordnen sie das Geschehen ein und diskutieren die juristischen, psychologischen und gesellschaftlichen Aspekte. Die beiden suchen nach Erklärungen und sprechen auch mit ExpertInnen über die Taten.