+++ Entwarnung: Trinkwasser in Heidelberg und Dossenheim wieder trinkbar +++

Am Donnerstagnachmittag gibt das Lagezentrum der Landesregierung Entwarnung. Die Trinkwasserverunreinigung wäre unkritisch gewesen. Das Wasser kann wieder verwendet und getrunken werden.

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In der Gemeinde Dossenheim im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtkreis Heidelberg warnten Behörden vor dem Gebrauch, Verzehr und Nutzung des Leitungswassers. Das berichtet das Nachrichtenportal mannheim24.de. Ein Labor untersuche das Wasser, weitere Details seien bisher nicht bekannt. Die Bevölkerung ist demnach benachrichtigt worden. Trotzdem herrsche Unklarheit in Artzpraxen und öffentlichen Einrichtungen.

Gibt es bald Entwarnung?

In einer Pressekonferenz hat die Stadt Heidelberg am Donnerstagnachmittag über die Verunreinigung des Trinkwassers aufgeklärt. Es kann laut mannheim24 davon ausgegangen werden, dass bald Entwarnung gegeben werden kann. Bisher seien keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen bekannt. Bisher wurden keine Ergebnisse der Wasseranalysen bekannt gegeben.

Verunreinigung im Wasserwerk Entensee

Ein Brunnen auf dem Gelände des Wasserwerks Entensee konnte als betroffener Versorgungspunkt lokalisiert werden. Die Warnung nach den Verfärbungen sei aus Vorsicht getroffen worden. Verfärbungen seien „nichts ungewöhnliches“.

Welche Orte sind betroffen?

Das Gesundheitsamt hat eine Trinkwasser-Warnung für Dossenheim und das gesamte Stadtgebiet in Heidelberg herausgegeben. Das Wasser wäre aus bislang ungeklärten Gründen blau. Mannheim ist nicht von der Verunreinigung betroffen.

Was soll ich nun tun?

Die Warn-App Nina gibt für die betroffenen Orte eine Handlungsempfehlung: „Legen Sie einen Vorrat an Trink- und Brauchwasser an.“ Außerdem soll auch die Nutzung des Wassers eingestellt werden.

Darf ich Hände waschen und die Toilettenspülung benutzen?

„Bitte verwenden Sie das Wasser auch nicht zum Hände waschen“, warnt das Lagezentrum der Landesregierung. Die Toilette kann weiterhin problemlos benutzt werden. Das ist auch bei der Warn-App Nina nachzulesen.

Auch in Weißenhorn gab es verunreinigtes Trinkwasser

Auch in der Region rund um Ulm gab es zuletzt verunreinigtes Trinkwasser. In Weißenhorn mussten Bürger längere Zeit Wasser abkochen. Bei Routinekontrollen waren in coliforme Keime nachgewiesen worden. Die Stadtverwaltung Weißenhorn vermutet, dass die Verkeimung des Eisen-Mangan-Filters im Wasserwerk Grafertshofen für die Verunreinigung in Teilen des Trinkwassernetzes verantwortlich war.

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