Trauer um Country-Legende
: John Anderson (71) gestorben: Was war die Todesursache?

Country-Star John Anderson ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Nur wenige Tage zuvor zeigte sich der Sänger noch in der Öffentlichkeit. Was ist über seine Todesursache bekannt?
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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NASHVILLE, TENNESSEE - MARCH 18: John Anderson speaks at the announcement of the 2024 Country Music Hall of Fame Induction at Country Music Hall of Fame and Museum on March 18, 2024 in Nashville, Tennessee.   Terry Wyatt/Getty Images/AFP (Photo by Terry Wyatt / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

Country-Star John Anderson ist mit 71 Jahren gestorben. Was ist über die Todesursache bekannt? Seine Familie nimmt emotional Abschied.

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John Anderson ist tot. Der Country-Star, der mit Hits wie „Swingin'“, „Seminole Wind“ und „Straight Tequila Night“ bekannt wurde, starb am Mittwoch im Alter von 71 Jahren. Seine Familie bestätigte die traurige Nachricht über seine offiziellen Social-Media-Kanäle. Auch ein Sprecher des Musikers bestätigte den Tod gegenüber dem „Rolling Stone“. In einer Erklärung verabschiedeten sich seine Angehörigen von ihrem geliebten Ehemann, Vater, Großvater und besten Freund. Für die Öffentlichkeit sei Anderson ein begnadeter Country-Sänger gewesen, dessen Stimme und Lieder unzählige Menschen berührt hätten. Für seine Familie habe er jedoch eine noch viel größere Bedeutung gehabt.

John Anderson gestorben: Todesursache bislang unbekannt

Nach Angaben seines Managements starb John Anderson friedlich im Schlaf. John Anderson soll in seinem Zuhause in Smithville im US-Bundesstaat Tennessee verstorben sein. Eine genaue Todesursache wurde bislang nicht öffentlich bekannt gegeben. Besonders überraschend kommt die Todesnachricht, weil sich Anderson erst wenige Tage zuvor in der Öffentlichkeit gezeigt hatte. Am Sonntag, dem 18. Oktober, besuchte er gemeinsam mit seiner Ehefrau Jaime die Aufnahmezeremonie der Country Music Hall of Fame in Nashville. Dort wurden unter anderem Tim McGraw, Paul Overstreet und die Stanley Brothers geehrt. Auf Fotos der Veranstaltung wirkte Anderson gut gelaunt. Auch Tim McGraw erinnerte sich nach dessen Tod an die gemeinsame Begegnung. Die beiden Musiker hätten sich unterhalten, gelacht und zusammen gesungen. Die Nachricht von Andersons Tod habe McGraw tief erschüttert.

Familie nimmt emotional Abschied von John Anderson

In ihrer Abschiedsbotschaft würdigten Andersons Angehörige nicht nur sein musikalisches Lebenswerk, sondern vor allem den Menschen hinter dem berühmten Sänger. „Er war das Herz unserer Familie, derjenige, der uns zum Lachen brachte, uns innig liebte und jeden gewöhnlichen Moment besonders machte“, heißt es in der Erklärung. Seine Musik werde weiterleben. Für seine Familie bestehe sein größtes Vermächtnis jedoch in der Liebe, die er ihnen geschenkt habe, und den gemeinsamen Erinnerungen.

John Anderson feierte mit „Swingin'“ seinen großen Durchbruch

John Anderson wurde am 13. Dezember 1954 in Apopka im US-Bundesstaat Florida geboren. Bereits als Jugendlicher begeisterte er sich für Country-Musik. 1972 zog er nach Nashville, um eine Karriere als Musiker zu beginnen. Vier Jahre später unterschrieb er seinen ersten großen Plattenvertrag bei Warner Bros. Records. Seinen ersten Hit landete er 1979 mit „Your Lying Blue Eyes“. In den Achtzigerjahren folgte der große Durchbruch. Songs wie „Wild and Blue“, „Black Sheep“ und insbesondere „Swingin'“ machten ihn zu einem der bekanntesten Vertreter der traditionellen Country-Musik.

Für „Swingin'“ wurde Anderson 1983 bei den CMA Awards mit dem Horizon Award und dem Preis für die Single des Jahres ausgezeichnet. In den Neunzigerjahren gelang ihm mit „Straight Tequila Night“, „Money in the Bank“ und „Seminole Wind“ ein erfolgreiches Comeback. Insgesamt erreichte Anderson 20 Top-Ten-Platzierungen in den amerikanischen Country-Charts. Fünf seiner Singles schafften es auf Platz eins. 2014 wurde der Musiker in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen. Zehn Jahre später folgte die Aufnahme in die renommierte Country Music Hall of Fame. Sein letztes Studioalbum „Years“ erschien 2020. Mit John Anderson verliert die Country-Musik eine ihrer markantesten Stimmen.