Toter auf Autobahn
: Was ist auf der A61 passiert?

Ein Todesfall auf der A61 bei Mönchengladbach hat am Donnerstagmorgen für eine stundenlange Vollsperrung und lange Staus gesorgt. Aber was ist passiert?
Von
Matthias Kemter
Mönchengladbach
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Polizei sichert Unfallstelle: ARCHIV - 12.06.2017, Bayern, Günzburg: Auf einem Polizeifahrzeug warnt eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. (zu dpa: «Elf Verletzte bei Auffahrunfall auf A61») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auf der A61 bei Mönchengladbach ist ein 54-jähriger Mann gestorben. Die Autobahn war stundenlang gesperrt. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus.

Stefan Puchner/dpa

Auf der A61 bei Mönchengladbach ist am frühen Donnerstagmorgen ein 54-jähriger Mann gestorben. Wegen des Einsatzes und der anschließenden Spurensicherung war die Autobahn zeitweise in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Inzwischen hat die Polizei mitgeteilt, dass kein Fremdverschulden vorliegt.

Leblose Person auf der A61 gemeldet

Gegen 04:39 Uhr war der Polizei eine leblose Person auf dem Standstreifen der A61 auf Höhe des Nordparks in Fahrtrichtung Koblenz gemeldet worden. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten daraufhin aus. Die Rettungskräfte versuchten, den Mann wiederzubeleben. Die Reanimationsmaßnahmen blieben jedoch erfolglos. Der 54-jährige Mönchengladbacher starb noch vor Ort.

Vollsperrung sorgt für Staus

Für den Einsatz wurde die A61 zwischen Mönchengladbach-Nordpark und Mönchengladbach-Holt zeitweise vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Nordpark abgeleitet. Dadurch kam es am Morgen zu erheblichen Behinderungen und Staus. Gegen 09:30 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden.

Spezialisten sichern Spuren

Zur Klärung der genauen Umstände wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf hinzugezogen. Die Spezialisten dokumentierten die Einsatzstelle und sicherten mögliche Spuren.

Polizei schließt Fremdverschulden aus

Zunächst waren die Hintergründe des Todesfalls unklar. Die Polizei ermittelte nach eigenen Angaben in alle Richtungen. Am Donnerstagmittag teilte die Polizei Mönchengladbach schließlich mit, dass nach dem Stand der Ermittlungen kein Fremdverschulden vorliegt.