Tödlicher Unfall in Brandenburg: Auto kracht beim Überholen in Mopeds – vier junge Menschen sterben

Das Auto des Unfallverursachers überschlägt sich und geht in Flammen auf. Der Fahrer muss scher verletzt ins Krankehaus geflogen werden.
Annette Riedl/dpa- Bei Biesenthal starben vier Jugendliche nach Kollision eines Autos mit drei Mopeds.
- Der 61-jährige Autofahrer überholte, als ihm mehrere Mopeds entgegenkamen – es kam zum Crash.
- Ein 14-jähriges Mädchen und drei junge Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren starben noch vor Ort.
- Ein viertes Moped wich aus und blieb unverletzt. Das Auto überschlug sich und brannte aus.
- Der Fahrer wurde schwer verletzt per Hubschrauber nach Berlin geflogen. Straße blieb gesperrt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Nacht auf Donnerstag ereignete sich nördlich von Berlin ein tragischer Verkehrsunfall mit vier Toten. Ein 61 Jahre alter Autofahrer war am Mittwochabend auf der L200 zwischen Biesenthal und Wullwinkel in Brandenburg unterwegs. Beim Überholen krachte er mit seinem Auto in drei Mopeds im Gegenverkehr.
Ein 14-jähriges Mädchen und drei junge Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren verloren bei dem Unfall ihr Leben. Die Fahrer der Mopeds und die Mitfahrerin wurden so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starben, wie ein Polizeisprecher sagte.
Der Fahrer eines vierten Mopeds konnte demnach dem Auto ausweichen und blieb unverletzt. Der Wagen überschlug sich laut Polizei nach dem Zusammenstoß und brannte aus. Der Autofahrer wurde schwer verletzt, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Der Mann wurde demnach mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Berlin geflogen.
„Schwerer Einsatz“
Die Unfallstelle Biesenthal und Wullwinkel befindet sich etwa 40 Autominuten nordöstlich vom Berliner Alexanderplatz. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wurden gegen 19.40 Uhr am Mittwoch alarmiert und eilten zur Unfallstelle. Für alle sei es ein besonders schwerer Einsatz gewesen, sagte der Sprecher.

Ein Kran hebt das ausgebrannte Unfallauto nach dem tödlichen Unfall auf die Ladefläche des Abschleppwagens.
Annette Riedl/dpaDer fast vollständig ausgebrannte Wagen lag auch Stunden danach noch immer auf dem Dach im Straßengraben neben der von Feldern und Wiesen gesäumten Landstraße, wie eine dpa-Reporterin schilderte. In der Umgebung des Unfallortes habe das Feuer nur wenige Spuren hinterlassen. Die Fahrbahn blieb auch in der Nacht zum Donnerstag weiter für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme gesperrt.
Angehörige an Unfallstelle
Notfallseelsorger und speziell geschulte Teams betreuten Angehörige der tödlich Verunglückten, die zum Teil an der Unfallstelle erschienen waren, und auch Einsatzkräfte.

