Tödlicher Badeunfall in Frankreich: 56-jährige Deutsche stirbt in Strömung bei Bordeaux

Eine Frau aus Deutschland ist bei Bordeaux ertrunken.
Bob Edme/AP/dpa- Zwei Menschen ertranken bei Bordeaux – eine 56-jährige Deutsche in Lège-Cap-Ferret.
- Starke Strömungen rissen die Frau am Sonntag ins Meer, die Retter konnten sie nicht bergen.
- In Lacanau starb eine weitere Person trotz schneller Einsätze und eines Hubschraubers.
- Behörden warnten am verlängerten Wochenende vor gefährlichen Strömungen an der Atlantikküste.
- Mindestens 30 Menschen wurden seit Freitag aus dem Wasser gerettet; Strände sind oft noch unbewacht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine 56 Jahre alte Deutsche ist am Pfingstwochenende beim Baden an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux ums Leben gekommen. Starke Strömungen hätten die Frau am Sonntag in der Stadt Lège-Cap-Ferret mitgerissen, teilte die zuständige Präfektur mit. In der nahe gelegenen Stadt Lacanau ertrank ein weiterer Mensch – „trotz der schnellen Einsätze der Rettungskräfte und des in Lacanau stationierten Hubschraubers“, hieß es.
Die Präfektur des französischen Departements Gironde hatte davor gewarnt, dass am verlängerten Wochenende an der Küste ein erhöhtes Risiko für die gefährlichen Strömungen bestehe. Sie bezeichnete die Lage als dramatisch. Mindestens 30 Menschen retteten die Einsatzkräfte den Angaben von Sonntag nach seit Freitag aus dem Wasser.
Die Präfektin des Departements, Sophie Brocas, rief alle Strandbesucherinnen und -besucher zu größter Vorsicht und zur strikten Einhaltung der Sicherheitsanweisungen auf. Sie wies ihren Angaben zufolge die Küstengemeinden und Rettungsdienste dazu an, die Präventions- und Sensibilisierungsmaßnahmen zu verstärken, da die meisten Strände zu dieser Jahreszeit noch nicht überwacht würden.
